Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Rundum-Versorgung hat keine Zukunft
Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 18:23     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
SPD und GKV / Schaich-Walch will für Paradigmenwechsel in ihrer Partei kämpfen

Rundum-Versorgung hat keine Zukunft
Bad Nauheim (fuh). Für einen Paradigmenwechsel in ihrer Partei will die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Gudrun Schaich-Walch, kämpfen. "Wir müssen weg von einem Rundum-Versorgungspaket in der GKV, es muß in Zukunft klar definiert werden, was medizinisch notwendig ist", sagte sie bei einer Veranstaltung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim.
Schaich-Walch ließ keinen Zweifel darüber, daß es nicht einfach sein werde, diese veränderte Sicht parteiintern konsensfähig zu machen. "Es ist ein schwieriger Weg, den ich der SPD vorschlage", sagte sie, aber es gibt keine Alternative, wir müssen diesen Weg gehen". Die Frage, was medizinisch notwendig sei, müssen im Dialog der Politik mit Ärzten und Patientenverbänden geklärt werden. Parallel dazu sei aber auch eine breite gesellschaftliche Diskussion über dieses Thema dringend erforderlich. Die SPD-Politikerin hält nichts von der Einführung von Regel- und Wahlleistungen in der GKV. Es müsse zunächst eine GKV-Grundversorgung definiert werden, "alles andere", sagte sie , "ist privat zu finanzieren." Schaich-Walch sprach sich für eine saubere Trennung zwischen GKV- und Privatversicherung aus. Werde der private Bereich innerhalb der GKV angesiedelt, drohe an Schnittstellen die Gefahr einer "Verwischung". Die Politikerin räumte mit Blick aufs Budget ein, daß es bei der Erstberechnung der Arzneimittelbudgets Probleme gegeben habe: "Es gibt eine kleine Gruppe von Versicherten, die einen hohen Anteil der Spezialpräparate für ihre Versorgung benötigen, diese Tatsache muß bei der Festsetzung der Budgets berücksichtigt werden", sagte sie, darüber gebe es auch Konsens mit Ministerin Fischer. Schaich-Walch wollte nicht ausschließen, daß in den nächsten fünf bis zehn Jahren die sektoralen Budgets verschwinden und durch andere Kontrollmechanismen ersetzt werden könnten. Sie ließ aber keinen Zweifel daran, daß sich die Ausgaben im System grundsätzlich weiter an den Einnahmen orientieren werden.
Kommentar
Wenn das System so modifiziert wird, daß die Einnahmen für die Ausgaben reichen ist dies kein Problem. Hier wird allerdings dann Gesundheitspolitik nach Kassenlage gemacht.


m.s.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 18:29           
Na klar, es muss Gesundheitspolitik nach Kassenlage gemacht werden.

Was denn sonst?

Nette Grüsse,
VERITAS

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 19:47     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Kein Problem, wenn die Politik das der Bevölkerung auch sagt.

m.s.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 23:07     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
schon ein Problem, aber allmählich scheint mir auch: das kleinere
PR

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 23:35           
Na toll, Gesundheitspolitik nach Lage der Krankenkassen? Seit wann bestimmt der Verwalter (Krankenkassen), was der Geldgeber (Patient) braucht?

Seitz
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 10:21     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
In Deutschland ist dies seit vielen Jahren Realität!

m.s.

doc budget
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 18:26           
ZU TOLL UM WAHR ZU SEIN !

Wohl nur Provilierungsgehabe einer karrieresüchtigen Politikerin!!
Hat die Dame denn schon ein Praktikum im Krankenhaus + Altenheim + Arztpraxis und genug Zertifizierungspunkte für GKV-live vorzuweisen??
Oder schon wieder ein Politiker im BMG der Medizin nur von Praxis Bülowbogen Schwarzwaldklinik und Schwester Stephanie kennt???

Auch diese Politikerin wird sich sobald sie was zu sagen hat nicht an ihre Äußerungen erinnern!

Es wäre super wenn sie mich vom Gegenteil überzeugen würde!

Klar eine Versicherung kann nicht mehr Geld ausgeben als sie einnimmt!

Super wenn es endlich eine klar definierten Leistungskatalog gäbe

Wirtschaftlichkeit

klar doch, super,
dann aber bitte schön in ALLEN Bereichen der GKV - nicht nur wieder ausschließlich beim Doc

Reduzierung der Krankenkassen auf eine GKV
Wofür diese Millionenausgaben für Marketingwerbekriegsfeldzüge der Krankenkassen - Unwirtschaftlichkeit hoch zehn

Leistungen müssen nach wirtschaftlichen Kriterien erbracht werden, aber bitte schön auch nach wirtschaftlichen Kriterien bezahlt werden ( Hausbesuch 25 DM - wirtschaftlich ?? wohl nur für die KK )

Auch Krankenkassen müssen ebenso genau auf wirtschaftlichkeit überprüft werden wie wir Ärzte, Haftung der KK Vorstände für verzapften Bockmist!!

Medikamenten und Heilmittelversorgung
wirtschaftlichkeit heißt auch Controlling Zahlen ( Verordnungsübersichten ) innerhalb von 4 Wochen was mit heutiger EDV ein Kinderspiel sein sollte und nicht erst 2 Jahre später, diese Zahlen taugen nach wirtschaftlichen Kritierien nur für den Müll

Ebenso Budgetierung
kein Problem, aber nur wenn sie für alle Leistungserbringer in der GKV gilt und wenn sie im medizinischen Bereich zumindest morbiditätsbezug hat!!

So jetzt ist die Sprechstunde im zentralen Notfalldienst um, war leider für mich heute nachmittag höchst unwirtschaftlich, viel Zeit abgesessen wenig Geld reingekommen!!
Aber es war ja zum Wohle der Volksgesundheit!!

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 19:30           
doc budget: Wenn als Landwirtschaftsminister erstmalig kein Bauer, als Justizminister ersmtalig kein Jurist, als Wirtschaftsminister erstmalig kein Wirtschaftsfachmann ist, bin ich bereit zu akzeptieren, daß im Gesundheitssektor absolute Laien ihre hochbezahlte Zeit zum Lernen nutzen. Das war bei Seehofer nicht anders als bei Fischer. Auch Jordan ist ja von jeglicher Sachkenntnis völlig unbeleckt, nach Abitur nichts Anderes gelernt als Poiltik. Klar, daß mit so einer Mannschaft eine beispiellose Flickschusterei herauskommt.

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