Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Gesundheitspolitik und ärtzliche Identität
Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 18:14     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Abgestempelt als Schulden-Verursacher

Das Schlimmste an den Sparmaßnahmen des Staates im Gesundheitswesen ist die Entwürdigung des Arztes, seine Entehrung, seine öffentliche Herabsetzung als Schulden-Verursacher. Denn das raubt ihm seine Identität als Arzt, entseelt ihn und macht ihn in seinen eigenen Augen zum für seine Liebe zum Menschengeschlecht bestraften, strafbaren Täter. Es reduziert seine innere ärztliche Kraft - im Widerspruch zum Hippokratischen Eid - auf das Niveau einer Berechenheits-Maschine. Was ärztefeindliche Gesundheitsminister sich seit Jahren an Unterdrückung leisten, trägt seine Früchte im folgenden Jahrtausend - ein Rückschritt in die Zeit herumreisender, bettelnder, von der Gesellschaft -ausgestoßener Medici, die letztlich zu nichts mehr taugen -, gemessen an den höchst qualifizierten ärztlichen Leistungen früherer Jahrzehnte und auf der anderen Seite an den behüteten und überbezahlten angestellten Ärzten in Kliniken, Versicherungen, Instituten. Wenn es so weitergeht, sind Ärzte bald nur noch Türen, durch die Patienten zu Maschinen gehen, unwissend, was es kostet - auf der einen und was Krankenkassen daraus machen - auf der anderen Seite.
Das US-amerikanische System erscheint mir da so schlecht nicht, wie wir ihm Jahrzehnte lang unterstellt haben. Denn der Verlass auf die Kasse, die's "schon zahlen wird", war wohl der Anfang der Katastrophe - gemeinsam mit dem Fortschritt der Industrie, immer differenziertere, immer teurere Geräte für immer genauere Diagnostik herzustellen, zu erfinden und - natürlich abzusetzen.

m.s.

mehner
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 20:26           
Der von Ihnen geschilderte Verfall schließt
die Möglichkeit ein, gerade in dem Augenblick
in dem die Gesellschaft langsam begreift, was
gespielt wird, den Arztberuf endlich zu befreien.
Gründe:
1. Die gesellschaftliche Verslavung eines
Berufsstandes ist grundgesetzwidrig.
2. Der Entwicklungsstand der Medizin fordert
noch viele Jahre den Arztberuf, einen holographisch/ virtuellen Arzt gibt es bislang nur im Raumschiff Voyager II.
3. Ein ärztlicher Büttel der Politik kann
der Aufgabe des Arztberufs nicht entsprechen.
4. Ein staatlich komplett gelenktes Gesundheitssystem ist in keinem Fall auf dem
derzeitigen Niveau der Gesundheitsleistungen in Deutschland zu finanzieren.
Eine Revolution muß her !
>> Dies geht nur durch Kampf !!
Gäbe es eine Verbreitung dieser Erkenntnis
unter den Ärzten wäre ein Sieg ein Kinderspiel. Der freie Arztberuf wäre sehr schnell keine Utopie mehr.
MfG Mehner

Seitz
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 10:19     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Die Erkenntnis allein reicht leider nicht. Es müssen Daten folgen.

m.s.

doc budget
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 17:59           
Das Problem ist das die
- Ärzte die gerne protestieren würden, nicht können weil sie wirtschaftlich abhängig sind

- Ärzte die wirtschaftlich unabhängig sind, lieber IGELn und nachmittags Golf spielen als sich mit ignoraten Kassenvertretern oder noch schlimmer Poliker zu unterhalten

Ich selber bin seit fast 7 Jahren niedergelssen, in den ersten Jahren war ich über beide Ohren mit dem Aufbau der Praxis beschäftigt, paralell dazu habe ich mich aber täglich mit Gesundheitspolitik beschäftigt, seit 2 Jahren bin ich nun in einem Ärztenetz im Vorstand tätig.

Leider ist es so das man extrem viel Idealismus aufbringen muß damit überhaupt nur kleinste Dinge bewegt werden können!

Es ist leider so das viele Ärzte meinen es wäre dem Arztberuf nicht standesgemäß Kritik zu äußern, oder sie haben Angst in der Öffentlichkeit Schelte zu bekommen, wie unser Dr Villmar, der meiner Meinung nach den ehrlichsten Satz 1998 (?) gesagt hat! Er hat leider nur nicht dem Druck der Medien standgehalten
Warum sollte sich ein hochangesehener, intelligenter, wirtschaftlich unabhängiger Arzt im Rentenalter mit den Medien anlegen ??

Er hatte Mitleid mit den Patienten!!
Wie die meisten Ärzte die sich hier im Forum tummeln auch!!
Wir halten einfach diese Kindergartenpolitik einer Laienspielschaar nicht mehr aus!!

Wir können uns selber helfen und wir sind zumeist privat versichert, warum sollten wir hier sonst eigentlich diskutieren, wenn nicht für unsere Patienten

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 19:44           
doc budget: bitte mal anmailen unter solga@solga.de, Ihre Einlassungen sind sehr interessant. Ggf. mal im Buschtelefon nachsehen, wer ich bin, falls Sie sich nicht trauen. Geht ja auch über anonyme Mailbox.

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