Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi362.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


*





Senden Sie diese Seite per eMail an einen Freund!
  Foren
  Gesundheit im Dialog
  Konkurs der Kassenbeiträge (Seite 1)

Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2  nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Autor Thema:   Konkurs der Kassenbeiträge
VERITAS
unregistriert
erstellt am: 23. November 2000 06:58           
Beteiligt sind daran:

- die Ärzte
- die Kassen
- die kassenärztlichen Vereinigungen
- der Gesetzgeber

auf Kosten:

- der Geldgeber - Kassenmitglieder ...

Gestritten wird schon 30 Jahre, wegen gesitiger Verarmung der Verantwortlichen Stellen. Nichts als Diskutierklubs ...

Die Revolution muss aus dem Volk kommen ...

Die schweigende Mehrheit hat aber schon immer zugeschaut ...

Krankenkassenmitarbeiter
unregistriert
erstellt am: 23. November 2000 07:51           
Sie haben noch jemanden vergessen:

Die Patienten/Kassenmitglieder/Geldgeber, die für ihr Geld immer mehr Leistungen erwarten. Beispiele für unverschämte Forderungen gab es hier im Forum schon genug. Aus dem Kassenalltag gäbe es bestimmt auch noch einige.

Von Übergewichtigen, Rauchern etc. pp wollen wir dann gar nicht mehr reden.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 23. November 2000 18:57           
Tja, ich gebe Ihnen Recht!

Nun haben wir alle ausgemacht - hoffentlich!

Was machen wir jetzt mit diesen Geldverschwendern?

Der BASTA-KandisBunzler hat gerade erst
gelernt, dass Tiermehlverfütterung das
Volk krank machen kann.
Wann wird er mal mit der Frau Fischer ein
ernstes Wort reden?
Wann wird er dem Landwirtschaftsminister die
Pestizidvergiftung unserer Lebensmittel
verbieten?
Wann wird er ... ach, was soll das?

Es bleibt alles so wie es ist, BASTA!

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 00:30           
Die Ärzte sind daran definitiv nicht beteiligt, schon gar nicht an erster Stelle. Erkundigen Sie sich erst mal nach den Tatsachen, bevor Sie Dummfug nachplappern. Da hilft den auch der Künstlername nichts.

Während die Ausgaben für Ärzte 1970 bei 20% der Einnahmen der Krankenkassen lagen, war dieser Anteil 1998 nur noch 14%. Das ist ein Drittel WENIGER Ausgaben für ambulante Ärzte in 30 Jahren! Die Einnahmen der Krankenkassen pro Arzt stiegen um fast das Doppelte, die Anzahl der Ärzte ist also ebenfalls NICHT ursächlich am angeblichen Desaster der Krankenkassen beteiligt! Die Umverteilungsmechanismen laufen nicht nur auf Kosten der Kassenmitglieder, Geldgeber in dem System sind darüber hinaus NUR noch die ambulanten Ärzte. Die bekommen, egal, wieviel mehr sie arbeiten und leisten, immer weniger, insgesamt Realeinkommensverluste, das hat mit der Menge nichts zu tun. Veritas: wenn Sie etwas erreichen wollen, geht das nicht nur nicht mit den Ärzten, es geht erst Recht nicht gegen die Ärzte. Tun wir uns zusammen, dann haben wir eine Chande. LAssen wir uns von Krankenkassenmitarbeitern wie dem hier mitdiskutierenden nicht gegeneinander ausspielen! Dessen Beitrag beschreibt in den paar Sätzen ja besser als jede verklausulierte Rede eines Kassenbonzen die versichertenfeindliche und krankenverachtende Haltung der Leute, die dort ohne jegliche ethische Bindung und oft genug mit erbärmlicher sozialer und medizinischer Bildung über Schiksale entscheiden

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 06:32           
Lieber Herr Dr. Solga,

Die AOK-Vertretung Bonn berichtete am 13.02.97, daß die Krankenkassen 7 Milliarden DM einsparen könnten, wenn Ärzte auf die Verschreibung nachweislich unwirksamer Medikamente verzichten würden.

Lesen auch Sie wirklich ALLES !

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 06:40           
Fakten, Fakten Fakten ...

Im Jahre 1995 flossen 25 Milliarden DM in überflüssige oder bedenkliche Methoden der Schulmedizin berichtete „FAKT“ am 16.06.97 in der ARD.

Krankenkassenmitarbeiter
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 07:23           
Herr Dr. Solga,

Sie sollten mal eínige Tage im Kundenbetreuungsbereich einer Krankenkasse arbeiten. Sicherlich wären Sie begeistert, wie Versicherte die Mitarbeiter beschimpfen, wenn IGEL-Leistungen nicht erstattet werden, Eigenanteile an Fahrkosten oder Krankenhausbehandlung zu zahlen sind oder auf eine preiswertere Reha-Einrichtung verwiesen wird, statt der gewünschten in "Urlaubsgebieten".

Auf den Keks geht mir Ihr Prozent-Vergleich der Ausgaben für ärztliche Behandlung. Meines Wissens, damals war ich 5 Jahre alt, gab es 1970 viele Leistungen der GKV noch gar nicht (z. B. Häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe, Hospizbehandlung etc.). Es mag ja sein, daß die Kosten für die ärztliche Behandlung nicht in dem Maß gestiegen sind, wie z. B. die für Krankenhausbehandlung, aber ein Drittel weniger Ausgaben für Ärzte in dreißig Jahren...., dann ginge es der GKV "gut". Interpretiere keine Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Schön, daß Sie über meine erbärmliche soziale und ethische Einstellung wissen. Und ich gebe zu: Mit einem 110 KG schweren, kurzatmigem Typ 2-Diabetiker, der erste Anzeichen von Folgeschäden hat, habe ich persönlich kein Mitleid. Trotzdem bekommt er eine weitere Schulung zur Einstellung des Blutzuckers und später selbstverständlich auch die Dialyse, Prothesen, wenn der Fuß abgenommen werden muß usw. Über sein Schicksal entscheide ich aber nicht. Sind Sie frei von solchen Wertungen? Ich glaube nicht.

Und Realeinkommensverluste habe ich als Arbeitnehmer auch, nur bei den Ärzten sind die bösen Kassen daran schuld.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 14:47     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Veritas.
<<nachweislich unwirksamer Medikamente verzichten würden. <<

Wenn solche Substanzen nachweislich wirkungslos sind, wie die Politik behauptet, warum sind solche Substanzen dann von der Politik als Arzneimittel zugelassen???

Stiens
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 14:47     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Sehr geehrter Kranken-(Gesundheits?-)-Kassenmitargeiter,
versuchen Sie doch bitte, nicht in das unproduktive Geschimpfe der Kassen auf Ärzte und umgekehrt einzustimmen. Sicherlich kann man d e n Ärzten vorwerfen, sie würden z.B. unwirksame Arzneimittel verordnen oder nicht anerkannte Therapiemethoden anwenden. Man kann aber auch d e n Kassen vorhalten, die Verwaltungskosten seien unproportional gestiegen oder sie würfen das Geld für "Paläste" aus dem Fenster.
Wollen wir versuchen folgendes nicht zu übersehen:
Die Kassen wurden und werden mit immer mehr sog. kassenfremden Leistungen belastet - fängt beim Mutterschaftsgeld an (seit wann ist eine Schwangerschaft eine Krankheit?) und hört bei der Invalidenrente (seit wann ist eine K r a n k e n kasse für eine Rente zuständig?) auf.
Aber auch die Ärzte haben immer mehr mit Kostenbelastungen - Mehrwertsteuererhöhung, steigende Personalkosten, Verteuerung von Energie usw. - zu kämpfen. Zusätzlich steckt die Medizin in einer Fortschrittsfalle - es gibt immer bessere und meist damit teurere Diagnostik, Therapien und Medikamente.
Gleichzeitig steigt das Anspruchsdenken der Patienten aus verschiedenen Gründen.
Nur unsere Politiker, von direkter Sachkenntnis oft unbeleckt und der Heiligen Kuh Lohnnebenkosten verhaftet, haben noch nicht erkannt - oder wollen es nicht erkennen, daß steigende Kosten bezahlt und Leistunt ausreichend honoriert werden muß!

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 14:51     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
<<Im Jahre 1995 flossen 25 Milliarden DM in überflüssige oder bedenkliche Methoden der Schulmedizin berichtete „FAKT“ am 16.06.97 in der ARD.<<
Welche Methoden waren das konkret??
z.b. gilt die Dialyse von Patienten mit bestimmten angeborenen Fettstoffwechselstörungen bei manchen "Experten" als überflüssig. Ohne diese Therapie müssen die Patienten halt sterben. Einige Kassen zahlen deshalb die teuere Behandlung nicht mehr. Wurde auch von "Fakt" angeprangert. So etwas nennt man die Fahne nach dem Wind drehen.

m.s.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 16:08           
Lieber Herr Seitz,

regen Sie sich nicht auf, wenn Sie sich
nichts vorzuwerfen haben.

Gesundheitsfreundlicher Gruß

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 17:28     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Veritas,
Wir diskutieren hier nicht über mich sondern über Gesundheitspolitik.
Sustanzen werden von der Politik als Arzneimittel zugelassen. Vorrausetzung dafür ist der Wirksamkeitsnachweis. Jetzt sollen diese Substanzen plötzlich in ihrer Wirkung umstritten sein??
Therapien sind angeblich überflüssig, läßt man sie weg sterben die Patienten??
Alles o.k.???

m.s.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 17:51           
Lieber Herr Seitz,

Der Tod aus der Pillendose:
Tod durch Medikamente stehe auf Platz fünf der Ursachen-Statistik, noch vor den Verkehrstoten. 10000 Menschen müßten nicht vorzeitig sterben, wenn Ärzte mehr über die Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten wüßten, hieß es zum Auftakt des Jahreskongresses für Klinische Pharmakologie in Berlin lt. Presse vom 11.06.99. Nach Einschätzung der AG für angewandte Humanpharmakologie sind es sogar 25000 Tote in Deutschland, im Strassenverkehr sterben dagegen "nur" rund 8000 Menschen ...

Alles klar Herr Seitz?

Mit gesundheitsfreundlichen Grüssen,
VERITAS

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 18:11     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Veritas,
jeder Berufsstand muß selbstverständlich seine Wichtigkeit beweisen. Viele dieser Patienten sind multimorbide, bekommen viele verschiedene Medikamente. Wären die Todesfolgen sicher vorraussehbar würden sie in die oft schwierige Therapieentscheidung einfließen. Ich erinnere mich an einen Steit während meiner Ausbildung an der Uni zwischen Pharmakologen (auch Pharmakolügen bezeichnet) und den Kliniker. Die Pharmakologie macht es sich als theoretische Wissenschaft zuweilen sehr einfach.

m.s.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 18:17     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
verehrte veritas,
mit die schlimmsten nebenwirkungen haben die beipackzettel
die anderen nebenwirkungen kennen wir bis herunter zur häufigkeit 1 / 1 Mio
medikamente und eingriffe ohne nebenwirkungen gibt es einfach überhaupt nicht
diese tatsache auf unzureichendes wissen der ärzte zurückzuführen, ist saudumm
wer alle nebenwirkungen immer ausgeschlossen haben will, darf kein medikament nehmen
er bleibt dann halt unbehandelt
pr

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 18:27           
Lieber Herr Rapp,

aber doch nicht mit Medikamenten behandeln,
die schwere Kreuzreaktionen auslösen!

Schon mal was von Toxikokinetik gehört?

Sie müssen schon etwas differenzierter
an das Problem herangehen.

Mit gesundheitsfreundlichen Grüssen,
VERITAS

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 18:40     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
lieber herr seitz, liebe mitleser,

die schizophrenie, auch wenig oder nicht wirksame arzneimittel erst industriefreundlich zulassen zu lassen und danach mit verordnerfeindlichen methoden wieder aus dem markt schießen zu wollen,

die idiotie, daß sich ein bfarm differenziert mit der hinterletzten darreichungsform und packungsgröße befassen muß, aber niemals mit preisen,

den schwachsinn der parallelen zulassung nicht weniger wirkstoffidentischer präparate einmal als rezeptpflichtig, ein andermal als rezeptfrei verkäuflich

die inkompetente nichtbefassung des bundesamtes mit gesundheits- oder auch nur marktpolitischen zielsetzungen
(was muß man wegen hoher priorität beschleunigt zulassen, was kann warten)

kritisiere ich erfolglos seit einem jahrzehnt.

es müßte hierzu die politik erkennbare verantwortung für ihre eigenen grundsatzentscheidungen mittragen und ein staatliches amt in die pflicht nehmen.

seit jahrzehnten erscheint es ihr opportun weil einfacher, diese verantwortung abzuwälzen.

pr

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 18:48           
Lieber Herr Rapp,

es ist einiges ausser Kontrolle geraten.
Niemals wird das ein Amt (noch eines?)in Griff bekommen.

Alle 90 Sekunden entsteht auf dieser Welt
eine neue chemische Substanz, die nicht
vollständig auf Unbedenklichekeit, auch
in der Kombinationswirkung, ausgetestet
werden kann.

Da hilft nur eine Lösung, radikale Reduzierung der notwendigen Medikamente auf eine übersichtliche Menge ...

Mit gesundheitsfreundlichen Grüssen,
VERITAS

Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 19:45     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
<<Alle 90 Sekunden entsteht auf dieser Welt eine neue chemische Substanz, die nicht vollständig auf Unbedenklichekeit, auch in der Kombinationswirkung, ausgetestet werden kann.<<
Bitte sauber argumentieren.
nur ein ganz geringer Prozentsatz dieser Substanzen schafft den Weg zum zugelassenen Medikament. Die werden nicht alle auf die Menschheit losgelassen. Es gibt leider dezeit wenige Altenativen neue Medikamente zu finden. Ohne die Innovationen der vergangenen Jahre hätten die Verordner weniger Probleme, manche Patienten allerdings wesentlich mehr.

m.s.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 24. November 2000 20:14     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Liebe Veritas,

<Schon mal was von Toxikokinetik gehört ?>

Nein, aber Sie werden jetzt sicher gleich differenzierter an das Problem herangehen und es mir erklären.

Was verstehen Sie übrigens unter schweren Kreuzreaktionen von Medikamenten ?

Es geht nicht um noch ein Amt, sondern um das Bundesinstitut (-amt ?) für Arzneimittel und Medizinalprodukte, dessen Chef soeben ausgewechselt wurde.

Die "radikale Reduzierung der notwendigen Medikamente" ist, ein bißchen richtiger formuliert, eine ewig uralte Forderung aller Gesundheitspolitiker - solange sie nicht im Amt waren. Danach hat man jeweils doch lieber auf den "Markt" gesetzt und ihn Regeln, Richtung und Tempo bestimmen lassen. Die Verordner zu Buhmännern zu machen war noch immer die bequemere Lösung. Und die verantwortungslosere.

PR

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 24. November 2000 23:25           
An Krankenkassenmitarbeiter:

Gar keine Frage: die krankenversicherungsfremden Leistungen und die Selbstbedienungsmentalität der Politiker (aktuell:Rentenzahlungen werden aus der Krankenversicherung gestohlen!) sind ein ernsthaftes Problem. Die von mir genanten Zahlen jedoch sind im statistischen Bundesamt für Jeden einsehbar. Und: Noch nie hat jemand, der die Zahlen kennt, bezweifelt, daß es den Kassen gut geht. Einer Industrie, die wirklich sparen muß, spart zunächst an Personal: überall (außer IT-Bereich) wurden Menschen entlassen, warum haben wir sonst ein Arbeitslosenproblem? Ärzte übrigens haben in den letzten 5 Jahren um die 100.000-120.000 Mitarbeiter, größtenteils ohnehin nahezu chancenlose Frauen, entlassen müssen. Nur die Krankenkassen nicht: da gibt es mittlerweile mehr Mitarbeiter als ambulant tätige Ärzte, Trend bis 1996 (letzte verfügbare Zahlen) ungebrochen. Klar geht es den Kassen gut, bezahlt wurde das u.A. von mir, seit 1996 Einnahmerückgang 32%, Gewinnrückgang 70%. Jetzt habe ich noch soviel Geld, daß ich Wohngeld bekommen könnte, wenn meine Familie nicht im Hause meiner Eltern leben könnte.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 05:53           
Lieber Herr Rapp,

Kreuzreaktionen, Kombinationswirkung, Synergie, Toxikokinetik: was ist das?
Lesen Sie bitte hierzu einschlägige
Fachliteratur.

Nach Ihrer Argumentation schieben wir
die Verantwortung immer eine Stelle weiter.

Machen wir doch mal was praktisches - BASTA!

Der BASTA-KandisBunzler wird jetzt mit dem
Tiermehlverbot am Montag etwas verbieten,
was für Rinder eh schon nicht erlaubt ist.
Das ist problemorientiertes Handeln!

Sind da schon Geschädigte in unseren Parlamenten?

Vor einiger Zeit ist gemeldet worden, dass
die Parlamentarier unter den Ausdünstungen
vieler Tonnen Lösemittel im Reichstag leiden
und das Koksspuren gefunden worden sind.
Vor einigen Jahren hat eine Erhebung ergeben,
dass bis zu 60% der Parlamentarier Alkohol-
Probleme hätten, das wa allerdings in Bonn.

Wie war das noch mit den Hochkulturen,
weshalb sind diese eingegangen?

Seitz
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 10:10     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Veritas,
<<Nach Ihrer Argumentation schieben wir die Verantwortung immer eine Stelle weiter.<<

Es gibt in Deutschland ganz klar jemanden, der die Verantwortung für Artneimittelsicherheit hat. Und das sind nun mal nicht die Ärzte.
Aber dieselben Politiker, die diese Arzneimittel zulassen beklagen jetzt eine "umstrittene" Wirksamkeit. Auch sind sie seit Jahren nicht in der Lage steuernd einzugreifen. Die Ergänzung der Negativliste wurde gerichtlich gestoppt. Eine Positivliste wird erarbeitet ist aber rechtlich ebensowenig durchsetzbar. Versagen auf der ganzen Linie.

m.s.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 14:23           
Lieber Herr Seitz,

trotzdem sollten Ärzte die Anweisung
auf der Verpackung lesen, der Patient
soll ja den Arzt und den Apotheker
fragen und nicht das Bestattungsamt.

Einen wenig nebligen Tag wünscht
VERITAS

Seitz
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 15:43     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Bei uns ist das Wetter eigentlich recht freundlich.
Ärzte lesen selbstverständlich die Packungsbeilage. Pharmakologie ist ein Teil des Studiums in der Vorklinik.
m.s.

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2 

Alle Zeiten sind GMT (DE)

nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administrative Optionen: Beitrag schliessen | Archivieren/Bewegen | Beitrag löschen
Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Gehe zu:

Kontakt | http://www.dialog-gesundheit.de

Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.



*

[ zur Einleitung der Dokumentation ]


hier geht's weiter !
[ Das Amalgam-Zentrum ]


Copyright Inhalt © der jeweilige Autor
Copyright laut Datenbank-Richtlinie © 2002 Gesundheitsministerium
Copyright Dokumentation © 2002
Aribert Deckers
and
Copyright Dokumentation © 2002
Antares Real-Estate

Jegliche Weiterverwendung der Texte der Amalgam-Page ist verboten.
Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers