Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Konkurs der Kassenbeiträge
Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 15:44     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
verehrte Veritas,

bitte um Quellenangabe für einschlägige Fachliteratur über Kreuzreaktionen, Kombinationswirkung,
Synergie, Toxikokinetik
PR

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 17:49     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
verehrte Veritas,

warten Sie noch ein klein wenig, dann genügen die Beipackzettel endlich europäischen Anforderungen und sind dann dreimal so lang wie heute. Im Lupendruck natürlich, sonst gehen sie nicht mehr in die Packung. Gern dürfen Sie dann jedesmal mit dem Medikament aus der Apotheke in die Praxis zurückkehren und mit Ihrem Arzt zusammen den Beipackzettel lesen.

Anweisungen stehen auf Medikamentenpackungen nicht. Was im Beipack an wenigem Vernünftigem steht, weiß ich auswendig oder habe ich zum Nachschlagen im Rechner, samt Interaktionsprüfung mit anderen Medikamenten. Die funktioniert aber nur, wenn mir der Patient auch sagen kann, was er außer dem von mir Verordneten sonst noch alles einnehmen muß. In den allermeisten Fällen weiß er es nicht, sonder nur, wie die Pillen oder ihre Verpackung aussehen. Ich selbst verordne nur in wenigen Fällen mehr als ein Präparat gleichzeitig, und dann weiß ich die Interaktionen im Schlaf.

Zum Inhalt von Beipackzetteln werde ich sehr häufig befragt, meistens telefonisch und gleich wenn der Patient wieder zuhause ist. Dafür bin ich noch ziemlich dankbar. Der Patient hat dann nämlich das Präparat geholt, der Apotheker seinen Umsatz gemacht, die Kasse wird es, abzüglich Kassenpflichtrabatt, bezahlen und die Kosten meinem Verordnungsbudget zurechnen. Auch wenn das Medikament nach Lektüre des Beipacks sofort in den Müll fliegt.

Denn im Beipack steht grundsätzlich eine eindringliche Warnung vor bestimmungsgemäßer Anwendung des Medikaments. Kaum ein Patient versteht den Unterschied zwischen Wechselwirkung, Nebenwirkung, Kontraindikation und Vorsichtsmaßnahme. Unter diesen Überschriften versammeln sich in der Regel so ziemlich alle Erkrankungen, Mißgeschicke und sonstigen Umstände, die einem im Leben so zustoßen können, von Schweißfuß über Haarausfall bis Mundgeruch. Mindestens eins davon trifft grundsätzlich auf jeden Leser eines Beipackzettels zu. Diese Warnungen dienen einzig und allein dem Abwälzen jeglicher Prudukthaftung auf den verordnenden Arzt.

Unsere Leitkultur-Beipackzettel sind Bestandteil der Zulassung eines Medikaments. Um den Text hat sich also ein hochmögendes wissenschaftliches Bundesinstitut bemüht. So sehen sie dann auch aus.

Ich kriege öfter Beipackzettel von schweizer oder französischen Medikamenten zu Gesicht. Dort steht neben den pharmakologischen Daten sinngemäß: lieber Patient, dieses Medikament dient der Behandlung der Erkrankung XYZ, nimm es bitte nach ärztlicher Anweisung in vorgeschriebener Dosierng ein. Wir wünschen gute Besserung ! So geht es also auch.

PR

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 25. November 2000 19:48           
zum Thema: es gibt keinen Konkurs der Kranken kassenbeiträge! Die Krankenkassen haben nach der WIdervereinigung per Saldo ein Plus von 12 Mrd. DM gemacht. Konkurs is nich, im Gegenteil. Das Geld geht bloß nicht dahin, wo die Leistungen erbracht werden. s. http://www.buschtelefon.de/gkve.htm.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 25. November 2000 19:56     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Herr Rapp,
<<Was im Beipack an wenigem Vernünftigem steht, weiß ich auswendig oder habe ich zum Nachschlagen im Rechner, samt Interationsprüfung mit anderen Medikamenten.<<

Das Problem kann niedergelassene Ärzte gar nicht betreffen.
1. Hier gibt es nicht die Verordnungsvielfalt und Schwere der Erkrankungen wie in der Klinik.
2. Jede Arztsoftware kontrolliert die Verordnungen auf Interaktionen. Gefahr besteht nur bei Verordnungen des Patienten von verschiedenen Ärzten ohne Kenntnis untereinander (Folge des Chipkartentourismus) oder bei Selbstmedikation. Ich schätze diese Gefahr jedoch relativ gering ein.


m.s.

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