Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Frau Fischers politischer Gesichtsverlust
Seitz
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erstellt am: 10. November 2000 18:43     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Modellversuch gegen Gesichtsverlust
Jeder kennt den Song von Kurt Weill aus der Dreigroschenoper "Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht...". Das Lied wurde ein Welthit, denn der Text stammt von Berthold Brecht, und der durfte das sagen, die dichterische Freiheit erlaubte es ihm. Fische haben Gesichter. Menschen haben Gesichter. Viele Arten von Gesichtern - joviale und traurige, junge und alte, frische, glatte und solche voller Falten und Runzeln, und außerdem gibt es da noch Politikergesichter. Die Gesichter von Politikern sind besonders zu differenzieren. Manche sind geradezu stolz auf ihr Pokerface, manche präsentieren sich mit doppeltem Kinn und wieder andere mit doppelten Ansichten. Eins aber haben alle Politiker, egal, wie sie aussehen, gemeinsam: Sie haben Angst vor Gesichtsverlust. Mit allen Mitteln versuchen sie, das zu vermeiden, denn für einen Politiker gibt es nichts Schlimmeres, als wenn er sein Gesicht verloren hätte. Er müßte dann zwar nicht mit einer Maske herumlaufen, wie das Phantom der Oper. Oh nein, seine Maske trägt der Politiker sowieso meist schon nach außen. Mit einem Gesichtsverlust hätte er aber große Schwierigkeiten in der Öffentlichkeit und deshalb schlechte Karten für die Zukunft. In der Gesundheitspolitik haben wir es oft mit diesem Phänomen zutun. Auch wenn jemandem bewußt ist, daß er auf dem falschen Weg marschiert, trottet er weiter, aus purer Angst davor, sein Gesicht zu verlieren So dürfte es der Gesundheitstministerin Andrea Fischer längst schon bekannt sein, daß ihre Drohung eines kollektiven Regresses wegen Überschreitung des Arzneimittelbudgets nichts als ein Papiertiger ist. Sie hat sich damit selbst in eine Sackgasse manövriert, aber sie schaltet den Rückwärtsgang nicht ein aus purer Angst vorm Gesichtsverlust. Wobei man munkelt, daß sie jetzt sogar Hilfe in ärztlichen Kreisen sucht, um einen Ausweg aus dem Schlamassel zu finden. Ohne das Gesicht zu verlieren
Wenn aber trotz scharfer Kontroversen die Vernunft doch zur Verständigung zwingt. was dann? In solchen Fällen einigt man sich auf einen Modellversuch. Dann sind alle zufrieden und niemand hat sein Gesicht verloren. So war es beim Streit um die Akupunktur im Ausschuß Ärzte- Krankenkassen und bei den Verhandlungen um den aktuellen EBM 2000 plus zwischen KBV und Krankenkassen. Man verständigte sich auf zwei Modellversuche und Manfred Richter-Reichhelm kann gestärkt, auf einen guten Ausang der KV-Wahlen hoffen.
Modellversuche scheinen ein probates Mittel gegen Gesichtsverlust zu sein. Schade nur, daß die Assekuranzen, die doch fast alles versichern, bisher noch keine Versicherung gegen Gesichtsverlust anbieten. Denn das könnte sich gerade für Politiker lohnen.

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