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Bremerhaven, 10.12.2004
Filmindustrie: organisierte Körperverletzung
Es kam per Email ein Leserbrief zum Artikel "Pummelchen sucht Prinz" in der Beilage der Nordsee-Zeitung vom 10.12.2004, Seite 32
Der Film ist beileibe keine vorher/nachher-Schau, sondern lebt nur vom prallen Leben der Drallen. Warum nur eine schlanke Gerte sich dickfressen lassen, wenn sie im Film nur dick zu sehen ist? Weil der Film seinen (geistes)kranken Reiz auf das Publikum aus der Tatsache zieht, daß die Schlanke eine Dicke spielt und sich dazu dickfrißt. Was, wenn die dicke Schlanke nicht wieder schlank wird, wenn sie nach den Dreharbeiten den Speck nicht wieder herunterhungern kann?
Donald Sutherland ließ sich für einen berühmten "Regisseur" die Zähne abschleifen, weil der ihn so wollte für die Rolle des "Casanova". Da war hinterher nichs mit weghungern. Die Zähne bleiben kaputt.
Die Filmindustrie ist organisierte Körperverletzuung. Darin unterscheidet sie sich nicht vom Fernsehen, bei dem Körperverstümmelung auf dem Programm steht. Hauptsache, der Euro rollt.
Armes Deutschland
e-Mail: sfb@ariplex.com
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