Datum: 03.08.2001 13:55:07 Autor: paul velani ©
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3. Einstellung: zur Sperrung von Marco Muenzer
Sehr geehrte Redaktion, hallo an alle Anderen,
die Regelung mit der Registrierung war keine zwei Tage alt und schon haben wir die ersten Sperrungen. Beim Pseudonym Marco Muenzer handelt es sich weder um einen extremistischen Zeitgenossen noch um einen Berufspoebler, wie sie hier reihenweise geduldet werden. Die Sperrung von Muenzers Pseudonym ist die Konsequenz einer harmlosen Provokation auf die die Redaktion mit ihren Poebeleien gegen Muenzer und der Sperrung seines Pseduonyms unverhaeltnismaessig und ueberzogen reagiert hat. Das Paradoxe an der Sperrung von Muenzers Pseudonym ist, dass die Redaktion in ihrer Unsouveraenitaet Muenzers Einschaetzung zum verantwortungsvollen Umgang mit Sperrmassnahmen anscheinend unbedingt recht geben wollte und sein Pseudonym als erstes sperrte.
Die Provokation von Muenzer basiert auf seinen fehlenden Vertrauen gegenueber einen fairen Umgang der Redaktion mit andersdenkenden Teilnehmer. So wurden in der Vergangenheit folgende Punkte nicht beachtet, eingehalten oder beruecksichtigt:
1. Es wurden sachliche Beitraege geleoscht, die nicht gegen die Moderationsregeln verstiessen aber sich kritisch mit der CDU, mit der Redaktion oder mit Sachverhalten befassten, die nicht auf der CDU-Linie der Redaktion lagen.
2. Dagegen wurden Beitraege beleidigenden Inhalts oder Beitraege, die anderweitig gegen die Moderationsregeln verstiessen, nicht geloescht, sofern die Redaktion die Meinung vertrat, dass es der Sache der CDU dienen wuerde.
3. Der Teilnehmer Richard Bercanay erhielt keinerlei Unterstuetzung von den "Moderatoren", als er aus dem Forum geekelt wurde. Die Redaktion setzte sich zudem mit ihrem Verhalten dem Verdacht aus, selbst gezielt gegen Bercanay vorzugehen.
4. Der Passwortschutz von Richard Bercany und Kalle Antwort wurde von der Redaktion missbraucht.
5. Verschiedene Teilnehmer wurden direkt beleidigt.
6. Einer Diskussion nach welchen verbindlichen Kriterien eine Sperrung erfolgen wurde aus dem Weg gegangen.
Diese Sachverhalte zeugen von einer Dreistigkeit und Arroganz seitens der Redaktion, die Provokationen von betroffenen Teilnehmern herausfordert und wesentlich zu einer gereizten Stimmung in diesem Forum beitragen. Ich moechte betonen, dass die Redaktion nicht die gesamte Last der Verantwortung traegt sondern die andere Haelfte von den Teilnehmern, die sich zu Provokationen und Poebeleien hinreissen lassen.
Die Harmlosigkeit der Provokation besteht darin, dass Muenzer ueber kein grosses Geheimnis verfuegt, wenn er sich scheinheilig anbietet, email Adressen zu besorgen. Denn die neue Form der Registration zu unterlaufen ist kein schwieriges Unterfangen und ebenso einfach zu bewaeltigen wie eine Erstanmeldung. Die neue Regelung der Registration ist in erster Linie eine Einschraenkung fuer etablierte Teilnehmer aber nicht fuer Extremisten und Poebler, die ohnehin unbekannt bleiben wollen und keinen grossen Wert auf Wiedererkennung ihres Pseudonyms legen.
Zwar ist es nach drei Tagen noch zu frueh ein allgemeines Urteil abzugeben, doch die mit Begeisterung aufgenommene Registration wird sich lediglich als ein weiterer Einschnitt fuer Andersdenkende herausstellen und sich als unfaehig erweisen Poebel und Extremisten abzuwehren.
Ich bitte die Redaktion hoeflichst, die Sperrung wieder rueckgaengig zu machen. Der Grund fuer die Registration war urspruenglich ein anderer. Sie fuehrten eine Registrationspflicht ein, um ein Mittel gegen extremistische Aeusserungen und geschmacklosen Beitraege wie zum Tode von Frau Kohl in der Hand zu haben. Stattdessen betaetigen sie nun ihren neuen Loeschknopf um ein Teilnehmer zu sperren, der selbst aktiv gegen extremistische Tendenzen diskutiert.
Mit freundlichen Gruessen
paul velani