Datum: 30.07.2001 11:33:10 Autor: Peter Hammerstiel ©
Hakenkreuz-Mahnmal
Hakenkreuz-Mahnmal
In Stolberg (bei Aachen) steht ein Mahnmal zur Erinnerung an "die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft".
Als Motiv für das Mahnmal, wählte der Erschaffer zwei deformierte Hakenkreuze aus Stacheldraht, ähnlich einem Dornenkranz.
Paul Spiegel, Vorsitzender des "Zentralrates der Juden in Deutschland" hat dieses Motiv als "geschmacklos" bezeichnet und befürchtet angeblich, daß das Mahnmal zu einem "Treffpunkt für Rechtsextremisten" werden könnte.
Spiegel setzte den stolberger Bürgermeister unter Druck, der sofort zusagte das Mahnmal abändern zu lassen.
Geändert wird auch die Inschrift "Den Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft".
Die neue Inschrift lautet: "Den Opfern des Nazi-Terrors".
Bei der alten Inschrift bestehe die Gefahr, so P. Spiegel, "daß auch deutsche Kriegsopfer gemeint sein könnten". (!!!)
Wir fassen zusammen:
- Weil dem Vorsitzenden des "Zentralrates der Juden" ein Mahnmal in Deutschland nicht gefällt, wird dieses auf Kosten des deutschen Steuerzahlers sofort abgeändert.
- Weil die Gefahr besteht, daß Deutsche in Deutschland auch (!) den deutschen Opfern des Krieges gedenken könnten, ordnet der Vorsitzende des "Zentralrates der Juden" an, daß diese Inschrift zu ändern sei. Ab sofort haben wir nur den jüdischen Opfer zu gedenken.
Herr Spiegel, Danke für die Offenheit! Deutlicher geht es nicht mehr.
Bleibt zu hoffen, daß so mancher schlafende deutsche Michel aufwacht und zur Kenntnis nimmt, wer hier das Sagen hat!