Datum: 06.01.2001 00:53:31 Autor: Udo Teichmann ©
NATO macht sensationelle Entdeckung!!
Beitrag abgeschrieben? - Angaben widerlegt?
Liebe Mitdiskutanten,
hallo Matt,
mein vorheriger Beitrag entstand tatsächlich hauptsächlich im Mai 1999 aufgrund gründlicher eigener Recherchen. Ausführliche Informationen findet man bei den Ärzten gegen den Atomkrieg. Es gibt aber viele weitere Informationen im Netz.
Es folgt eine Auswahl von Quellen, die sich mit DU-Munition befassen. Darunter sind Berichte und Ausführungen von Betroffenen, Wissenschaftlern, amerikanischen Behörden, US-Luftwaffe, Menschenrechtsaktivisten, Umweltschutzgruppen u.a..
Es gibt auch eine detaillierte statistische Übersicht über das Auftreten von Krebserkrankungen im Irak vor und nach dem Krieg (letzter URL), wobei mir in diesem Fall nicht ganz klar wird, ob die Zahlen unabhängig überprüft wurden. Insgesamt aber eine Menge nachverfolgbarer und stichhaltiger Verdachtsgründe gegen diese Munition. Besonders eindrucksvoll finde ich die Berichte von betroffenen ehemaligen US-Soldaten.
://southmovement.alphalink.com.au/antiwar/depleted.htm
://www.rama-usa.org/du.htm
://www.iacenter.org/duyug.htm
://www.iacenter.org/depleted/mettoc.htm
://www.houstonprogressive.org/hpn/iraq07.html
://news.bbc.co.uk/hi/english/world/middle_east/newsid_227000/227559.stm
://www.oz.net/~vvawai/gulfwar/ban_du_weapons.html
://www.peoplesvideo.org/metal.htm
://www.stats.org/newsletters/9803/du.htm
://leb.net/IAC/fisk2.html
Epidemiologische Statistiken:
://asterix.phys.unm.edu:8000/dureport/dureport.html
Conference on Health and Environmental Consequences of Depleted Uranium used by U.S. and British forces in the 1991 Gulf War
Nun Matt, wir haben tatsächlich vor einem Jahr streitig über Details diskutiert. Das Problem ist nur, daß ich in Fragen der Gesundheit die Beweislast umkehre: Wenn nicht ganz sicher erwiesen ist, daß das Zeug ungefährlich ist, muß ich jeden begründeten Verdacht gegen diese Munition überaus ernst nehmen. Ich habe zahlreiche Prozesse zwischen ehemaligen US-Soldaten und der US-Regierung durchgearbeitet und bin völlig sicher, daß die US-Regierung zur Vermeidung hoher Schadensersatzzahlungen umfangreiches eigenes belastendes Untersuchungsmaterial systematisch geheim hält. Es wäre völlig unverantwortlich, bei der Beurteilung von Gesundheitsrisiken positivistische Wissenschaftskriterien einzufordern und alles für harmlos zu erklären, solange ein kausaler Zusammenhang nicht 100-Prozentig nachzuweisen ist, wenn davon auszugehen ist, daß das Militär wesentliche Angaben, die zur Beweisführung benötigt werden, aus dubiosen Gründen geheim hält.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Teichmann