Skandal im Internet

Frauen- und Familienministerium ermöglicht Zugang zu Sex-Diensten

Annette Widmann-Mauz
29.03.2000

Pressevorlage CDU

Zu Berichten über die Internet-Angebote des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB:

Die Vorstellung ist geradezu absurd: Da gibt es ein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass sich seit Jahren gegen jegliche Diskriminierung von Frauen engagiert und das gerade erst wieder die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen in den Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten gerückt sehen möchte. Dasselbe Ministerium ist auch zuständig für den Jugendschutz - auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Medien.

Über die neugestaltete Homepage ebendieses Ministeriums gelangen deren Benutzer/-innen nun an Sexdienste. Das ist kaum vorstellbar, aber wahr. Es handelt sich hierbei nicht um eine Lappalie sondern um einen handfesten Skandal !

Konsequenzen der Bundesregierung sind noch nicht erkennbar. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Es muss alles getan werden, um einen Wiederholungsfall auszuschließen. Selbstverständlich sollte sein, dass umgehend alle Homepages der Bundesregierung überprüft und derartige Vorkommnisse sofort unterbunden werden.

Frauenpolitisches Bewusstsein darf sich nicht in Sonntagsreden erschöpfen, sondern muss in den Realitäten des Alltags Bestand haben. Hier haben Kanzler Schröder und seine Ministerin Dr. Bergmann offensichtlich noch einen tüchtigen Nachholbedarf !

© CDU/CSU-Bundestagsfraktion 2000

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