Dieses Tagebuch ist eine Begleitung durch diese Web-Site. Es soll die Dinge verknüpfen, die für sich alleine stehen. Und es soll ein bißchen vom Hintergrund zeigen, zum Beispiel technische Dinge, die nicht in die medizinischen Texte gehören.
1.1.2001
Warum ein Tagebuch?
Trägheit des WWW
Als ich 1996 begann, war der einzige Text eine Patientenbroschüre, die ich einem Arzt versprochen hatte. 1996 waren viele Computer noch zu klein, als daß sie einen so großen Text am Stück hätten verarbeiten können. Deswegen wurde der Text des Manuskripts in mehrere Teile zerlegt und jeder Teil bekam eine Nummer.
Das Manuskript war sowohl als Ganzes vorhanden (ama_av1.htm) als auch als eine Folge von Teilstücken ama_p1.htm, ama_p2.htm, ama_p3.htm, ama_p4.htm, ama_p5.htm, ama_p6.htm, ama_p7.htm.
Zur Übersicht - als Inhaltsverzeichnis - über all das diente ama_p0.htm...
Für heutige Verhältnisse ist das technisch zum Teil überholt. Die Informationen jedoch sind nicht überholt, auch die technischen nicht!
Zu diesen technischen Informationen gehören zum Beispiel File-Namen, eben ama_av1.htm, ama_p0.htm, ama_p1.htm, ama_p2.htm, ama_p3.htm, ama_p4.htm, ama_p5.htm, ama_p6.htm, ama_p7.htm.
Mehrere Jahre später, als ich endlich sicher sein konnte, daß alle Computer der Leser ausreichend groß sind, um das Manuskript am Stück zu laden, konnten die Teilstücke aus der Web-Site entfernt werden.
Doch es reicht nicht, einfach ein File aus einer Web-Site zu löschen! In den Suchmaschinen sind die File-Namen eingetragen - und Surfer kommen über die Suchmaschinen zur Web-Site und kriegen eine Fehlermeldung. Was dann?
Um diese Fehlermeldung zu verhindern, wurde die 1. Seite (ama_p0.htm) kopiert und als ama_p1.htm, ama_p2.htm, ama_p3.htm, ama_p4.htm, ama_p5.htm, ama_p6.htm, ama_p7.htm auf die Web-Site gestellt.
Aufgrund der nun nicht mehr vorhandenen Suchbegriffe und möglicherweise aufgrund der Tatsache, daß die Files von den Suchmaschinen als identisch erkannt wurden, sank die Trefferquote kontinuierlich.
Es hat 3 Jahre gedauert, bis die Namen aus den Suchmaschinen verschwunden sind. Suchmaschinen haben eben ein gutes Gedächtnis!
So schnell das WWW auch sein mag - dieses Beispiel zeigt, daß es auch sehr, sehr träge sein kann...
Trägheit und Vakuum im WWW
Ein weiteres Beispiel zeigt die Trägheit des WWW. Nicht nur die Suchmaschinen, sondern vor allem die vielen Web-Seiten haben ein langes Gedächtnis. Die Autoren tragen viele Links ein, die sie aber nicht mehr überprüfen. Viele Sites werden nicht mehr gewartet oder werden schlichtweg aufgegeben, verbleiben aber im Netz.
Ändern sich nun die Namen von Files irgendwo im WWW, dann sind die Links falsch ("broken link").
Und viele Seiten werden einfach gelöscht, sie verschwinden ins Nichts.
Das ist aus 2 Gründen sehr ärgerlich:
Sie ahnen es: Es gibt viele Betreiber von Web-Sites, die sich überhaupt nicht um Links kümmern und auch nicht auf Hinweise reagieren. Das stellt man fest, wenn man im Log-File sieht, daß schon wieder jemand einem broken link gefolgt ist und eine Seite nicht finden konnte...
Ob man will oder nicht, man ist aufgrund dieser Dinge gezwungen, bei der technischen Steuerung seiner Web-Site Dinge zu tun, die man eigentlich gar nicht tun will. Schon beim Schreiben von Texten und bei der Namensgebung muß man daran denken, was irgendwo im Netz damit angestellt werden kann...
Aber ich arbeite daran...
Bei ama_noni.htm habe ich den Namen in voller Länge geschrieben. "Noni" hat eben nur 4 Buchstaben. Die Namenskonvention auf dem Antares Real Estate InfoPlex verlangt von allen Clients Namen mit maximal 8 Zeichen. Das ist, wie TINA festgestellt hat, NATO-Norm. (TINA fand heraus, daß die Regeln des InfoPlex sogar noch strenger sind als die der NATO...)
Die Regeln der NATO sind übrigens nicht aus der Luft gegriffen, sondern beruhen darauf, daß SEHR viele Computer noch während der nächsten Jahrzehnte mit Betriebssystemen arbeiten, die nur das 8.3-Schema beherrschen. Aufgrund des Zwangs zur Eindeutigkeit muß man dieses Schema beibehalten.
Sie sehen also, daß die seltsamen File-Namen (mit Abkürzungen und mit Nummern drin etc) schon ihren Grund haben.
Layout
Das Layout der Web-Seiten ist absichtlich so einfach wie möglich gewählt. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Also dürfen die Files nur Nutzlast enthalten und keine Bilder und keine Web-Designer'sche Darmverschlingung wie ASP, SSI oder anderen Datenmüll, der das Volumen schlagartig auf das Zehn- oder Hundertfache fache vergrößert, ohne auch nur das geringste Mehr an Nutzen für den Leser zu haben.
http://www.bsi.de/aktuell/presse/java99.htm BSI warnt vor dem Einsatz von JavaScript In letzter Zeit wurden in den verbreiteten WWW-Browsern Microsoft Internet Explorer und Netscape Communicator zahlreiche neue Sicherheitslücken entdeckt, die durch aktive Inhalte (ActiveX, JavaScript, Java u.a.) in WWW-Seiten ausgenutzt werden können. So können Angreifer beispielsweise Nutzerkennung mit Passwörtern oder auch lokal gespeicherte Daten von privaten und kommerziellen Internetnutzern ausspionieren. Grund für diese Fehler sind vor allem Programmierfehler - eine risikofreie Implementierung scheint kaum möglich zu sein. Selbst die Browserhersteller haben in diesem Zusammenhang schon dazu geraten, das Ausführen aktiver Inhalte, insbesondere von JavaScript, in den Browsern abzustellen. Da sich der Internet-Nutzer einem kaum einschätzbaren Schadenspotential aussetzt, rät das BSI dringend, bei der Nutzung des Internets auf aktive Inhalte zu verzichten. Während Java oder ActiveX jedoch nur auf wenigen WWW-Servern Verwendung findet, sind viele WWW-Server heute ohne JavaScript nur noch eingeschränkt darstellbar; sicherheitsbewusste Internet-Nutzer werden so konsequent von deren Angeboten ausgesperrt. Dabei ist JavaScript auf der großen Mehrzahl der WWW-Server nicht notwendig. Meist wird es ausschließlich für optische Spielerein genutzt. Diese WWW-Server könnten mit dem gleichen Funktionsumfang und Informationsangebot ohne JavaScript auskommen. Das BSI empfiehlt deswegen den Betreibern von WWW-Servern dringend, vollständig auf JavaScript zu verzichten oder zumindest für ihre sicherheitsbewussten Kunden Alternativangebote bereitzustellen, die ohne aktive Inhalte dargestellt werden können. Pressesprecher: M. Dickopf Tel.: (0228) 9582-307 Fax : (0228) 9582-403 Postfach 200363 53133 Bonn e-mail: d i c k o p f @ b s i . d e [bitte die Leerzeichen entfernen!] © Copyright by Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik 1999. All Rights Reserved.
Aus diesen Gründen bleibt das Layout, wie es ist.
Presseerklärungen des Attorney General of California
Diese Presseerklärungen wurden aufgenommen, weil
In den letzten Tagen wurden in diese Web-Site Dinge eingebunden, denen man auf den ersten und auch auf den zweiten Blick nicht ansieht, daß und vor allem wie sie mit Medizin oder Amalgam zusammenhängen.
Leider mehren sich die Zeichen, daß aus dem Sektenmilieu neue und alte (sogar mehrere Jahrzehnte alte) Wahnideen in Selbsthilfegruppen geschleppt und dort verbreitet werden.
Bei manchen der dafür Verantwortlichen darf man gnadenlose Dummheit, bei anderen aber eiskalte Berechnung als Motiv ansetzen. Folgt man den Spuren, so stellt man immer wieder fest, wie sie früher oder später bei einem MLM-Organisator oder ähnlichem enden...
Bei manchen MLM-ern ist durch deren aktives Auftreten als Verkäufer einer Ware die Absicht erkennbar - und wie im Fall der Noni-Saftler liefern die Behauptungen, mit denen neue Unter-Verkäufer ("Downlines") geködert werden sollen, unleugbare Beweise.
Einige Verkäufer verfolgen jedoch eine besondere Strategie: Sie ziehen Diskussionsforen im WWW hoch, in denen sie lediglich zu bestimmten Dingen ihre "Meinung" sagen. Zu ihren Einnahmen kommen sie auf indirektem Weg: Auf ihren Web-Sites wird für Bücher geworben, deren Link zu Amazon.com aber regelmäßig mit IDs versehen ist, so daß im Fall eines Verkaufs über diesen Link der Betreiber der Web-Site Prozente erhät.
Eine weitere Einnahmequelle sind selbstgeschriebene Bücher oder "Unterlagen" (übelste Machwerke finsterter Esoterik und Verdummung bis jenseits der Grenze der Volksverhetzung), die bei Vorträgen (noch eine Einnahmequelle) oder über besondere Verlage (auf die ständig hingewiesen wird) verkauft werden.
Eine weitere Geldquelle ist Werbung für Anbieter von Esoterik und Quacksalberei. Dieses Unterweltsmilieu steht in seinen Geschäften der Mafia in nichts nach - und erst recht nicht aus dem Weg: Es geht um Milliarden, und schon für weniger sind Menschen umgebracht worden. Kein Wunder also, daß angebliche Heilmittel giftige Chemikalien enthalten (Vorsicht bei Importen aus Asien !) oder billigster elektronischer Tinnef sind (Vorsicht bei angeblich aus der russischen Raumfahrt stammenden Superdiagnose- und Heilgeräten !).
Die Organisationen, die Aussteigern aus Sekten wieder in das normale Leben helfen, und jene, die vor Sekten warnen und darüber aufklären, kennen einen Teil dieser Dinge - aber aus der Sicht des Sektenmilieus. Die Zusammenarbeit zwischen Sektenkennern und medizinischen Selbsthilfegruppen ist kaum größer als Null.
Um hier die notwendige Brücke zu bauen, sind Links zu solchen Hilfsorganisationen und Texte, die mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden, in die Deutsche Amalgam-Page aufgenommen worden.
Ich empfehle Jedem, die Texte genau zu lesen. Viele von Ihnen werden feststellen, wie oft Sie doch schon mit diesen Dingen konfrontiert waren, ohne damals (oder heute ???) die Hintergründe zu kennen.
Emails: Verstöße gegen elementarste Sicherheitsregeln
Pressemeldungen zu erhalten ist für Journalisten eine feine Sache und eine notwendige Sache - sie leben von Informationen.
Weniger fein sind dabei Verstöße gegen elementarste Sicherheitsrichtlinien. Ein Beispiel sind Emails, in denen Texte (ja, sogar solche mit nur einer einzigen Zeile!) nicht INNERHALB der Email verschickt, sondern in WORD getippt und als Attachments angehängt werden.
Die AOK und das Bundesgesundheitsministerium haben nach energischen Protesten wieder ihren Weg in zivilen und SICHEREN Umgang mit dem Werkzeug Email gefunden. Andere hingegen nicht, siehe die folgende Antwort an ein Ministerium aufgrund seiner Email-Pressemeldung per WORD-DOC:
----------------------------------------------------------------------------- <quote> At 09:48 24.04.2001 +0200, you wrote: > > >Attachment Converted: Einladung Sehr geehrter Herr ...., ich weiß, daß Sie einen HP 930C als Drucker haben. Ich weiß das, obwohl ich noch nie in Ihrem Büro war. Warum ich das weiß? Das kann ich Ihnen gerne zeigen : Aus Ihrer Einladung habe ich mit einem Programm die darstellbaren Zeichen herausgefiltert (wobei die Umlaute des Windows-Zeichensatzes verlorengehen): <quote> IPM.Microsoft Mail.Note 98B324509A320A458A93A2485 [Text der Meldung] Text3 @HP DeskJet 930C Series LPT1: winspool HP DeskJet 930C Series HP DeskJet 930C Series HP DeskJet 930C Series An die Landesregierung Einladung Innenministerium Microsoft Word 8.0 An die Titel _PID_GUID Microsoft Word-Dokument MSWordDoc Word.Document.8 6994_E~1_ 6994_e~1.doc </quote> Ich kann sogar sehen, mit welchem Namen Ihr Text bei Ihnen auf der Festplatte gespeichert ist. Wenn Sie mehrere Versionen des Textes hätten, könnte man unter Umständen sogar die Zwischenversionen sehen... Solche mit Word erzeugten Docs können Viren übertragen. Aus diesem Grund ist es sehr gefährlich, solche Docs mit dem dafür vorgesehenen Programm zu lesen. Deshalb ist es für die Empfänger von Mitteilungen sicherer, mit Programmen zu arbeiten, die keine Makros beherrschen. Und für die Absender ist es sicherer, zu wissen, daß keine internen Daten unbemerkt nach draußen gelangen. Mit anderen Worten : Bitte verschicken Sie Ihre Meldungen doch INNERHALB der Email. Mit welchem Programm Sie die Texte schreiben, ist egal. Sie müssen lediglich die Texte in die Email kopieren. </quote> -----------------------------------------------------------------------------
Dieses Beispiel ist eines der noch ganz harmlosen. Die weniger harmlosen werde ich aus verständlichen Gründen nicht demonstrieren.
Ich rate Ihnen dringend, sich gegen WORD-Attachments MIT ALLER HÄRTE zur Wehr zu setzen - zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherheit des Absenders.
Ich betone dies vor allem wegen der vielen Kranken, die ihre Briefe weitergeben als Email-Attachments.
Wissen Sie, was in ihren DOCs an internen Daten steht, das selbst Sie (obwohl der Schreiber des Textes!) nicht auf dem Bildschirm sehen können!?
25.6.2001
Ergänzung hierzu:
Auf der Web-Site "nichts ist ohne folgen - the techno-logical society frontier" von Petra (URL= http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm) gibt es inzwischen ein Perl-Skript "ANTIWORD.PL", mit dem Sie WORD-DOCs und andere File-Typen in lesbaren Text umwandeln können. Mehr dazu auf der Web-Seite: http://www.ariplex.com/petra/petra002.htm
6.2.2002
Ergänzung hierzu:
Die Computerzeitschrift "c't" - und davon angeregt, weitere Pressemedien - berichteten in den letzten Tagen mal wieder über die Spionage durch Microsoft(-Produkte). Wie bisher auch, sind Ministerien und Ämter jedoch erkenntnisresistent, wie folgende Email an mich zeigt:
----------------------------------------------------------------------------- Die Mitarbeiter der Presseabteilungen staatlicher Institutionen sind offenbar unbelehrbar. Schreibt mir doch einer vom Umweltbundesamt - nachdem ich versucht hatte ihn über die Gefahren, die das Versenden von WORD-Dateien birgt, aufzuklären - es habe sich noch niemand anders darüber beschwert. Seine Abteilung sei nun einmal so organisiert, nämlich Presse-Mitteilungen als Word-Dateien im Attachement von eMails zu versenden. Anders ginge es nicht. Der simple Plain-Text sei nicht möglich, da man keine Möglichkeit hätte die in Word verfaßten Texte in eine Plain-Text-eMail zu übertragen. Nachdem ich ihm telefonisch den Tip gab, den zu übertragenden Text in Word zu markieren, mit der Tastenkombination STRG+C in den Zwischenspeicher zu befördern und im eMail mit der Tastenkombination STRG+V wieder einzufügen, wurde er wütend und beendete abrupt das Gespräch. Aber es geht auch dümmer: Wahrscheinlich denken seine Kollegen beim Bundesamt für Verfassungsschutz (http://www.verfassungsschutz.de/) das Versenden von banalen Kurzmitteilungen (wie: "Sehr geehrte ... Darüber liegen uns keine Erkenntnisse vor. Mfg...", die sie in WORD-Dateien schreiben und diese dann im Attachement von eMails versenden, sei besonders professionell und sicher. -----------------------------------------------------------------------------
Die Politiker werfen ihren Kritikern vor, den Staat beseitigen zu wollen.
Doch was ist mit einem Staat, der - dazu befohlen von seinen Politikern - Selbstmord betreibt, alles Leben in seinem Machtbereich tötet und nur noch tote Steine und Gifthalden hinterläßt?
Wer stellt wirklich die Existenz des Staates infrage, wer vernichtet wirklich diesen Staat ?: die (selbst)mordenden Politiker oder jene, die dies verhindern wollen...?
Zur Frage des Überlebens: http://www.ariplex.com/ama/ama_ord.htm * Ordnung des Staates.
Unter der Überschrift "Neues Gütesiegel: Gesundheitsseiten im Web kennzeichnen" meldet der "Netdoktor" in http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2002&m=2&d=26&id=74016 daß ein neues "Aktionsforum" unter der URL http://www.afgis.de de fakto ein Gütesiegel für Web-Sites vergeben soll.
Der "Netdoktor" unter anderem :
Tatsache ist, daß hier eine Struktur geschafffen wurde, in die erst einmal für Selbstverständlichkeiten viel Geld hineingepumpt wurde und wird, und die dann als Vorzeige-Etikett dient. Überall im Gesundheitswesen fehlt Geld, hier wird es verschleudert.
Solange Schwindelverfahren wie Homöopathie nicht per Gesetz verboten sind, ist ein Ansatz wie das "Aktionsforum" der reine Hohn.
Das Internet als Lebensform
Das Internet wird vieles ändern. Manches hat es schon geändert - und nicht zum guten. Was wirklich gut ist, wird sich bei vielem erst in ferner Zukunft zeigen.
Manches wird untergehen, manches wird bleiben. Vieles wird man vergessen, aber an manches wird man sich erinnern. Zum Beispiel an die Netzlegenden. Ich möchte eine Lanze brechen für diejenigen, die als herausragende Pioniere im Netzleben erschienen sind - ob positiv oder negativ, das lasse ich dahingestellt, ebenso, ob freiwillig oder unfreiwillig. Auch wenn es den meisten nicht bewußt ist: die Netzlegenden haben eine formgebende Kraft - eine Kraft, die man nicht unterschätzen sollte. Ein Kraft, die noch lange wirken wird, auch wenn man sich nicht einmal mehr an ihre Namen wird erinnern können.
Seit dem letzten Eintrag vor genau 2 Jahren ist viel geschehen - und auch nichts. So hat sich die Situation im Kampf gegen Amalgam kaum geändert. Deswegen gibt es auch kaum neue Artikel zu diesem Thema.
Aber im Kampf gegen die Scharlatane sind viele neue Web-Seiten entstanden. Nicht wenige davon sind Meilensteine.
Ursprünglich war ein einziges File auf der Site. Heute sind es fast 2000. Wegen dieser Masse wird die Site Stück für Stück umgebaut werden. Aufgrund der vielen zu erfüllenden technischen Hintergründe und Randbedingungen wird das langsam geschehen.
Nach wie vor sind die obersten Regeln "Geschwindigkeit!" und "hohe Effizienz!". Das heißt: Recherchen, Grundlagenartikel und Datenbanken. Letztere sind reserviert für Ermittlungsbehörden und Journalisten. Die Recherchen werden zuerst den Behörden zur Verfügung gestellt und später - zu einem geeigneten Zeitpunkt - der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Wehrhafte Medizin!
Amalgam ist nur eines von sehr vielen Themen, die in dieser Web-Site behandelt werden. Deswegen habe ich den Namen erweitert auf "Wehrhafte Medizin!", einen Begriff, den ich 2002 in Wehrhafte Medizin! (http://www.ariplex.com/ama/ama_wehr.htm) beschrieben habe.
Der Irrsinn, der sich in unserem Staat in Politik und Medizin breit macht, MUSS mit aller Macht bekämpft werden. Sonst gibt es Tote...
Eine Politik, die nichts dabei findet, wenn in Deutschland eine sadistische Mafiaorganisation in einem völlig irrsinnigen und unnötigen Menschenversuch an 15.000-20.000 Kindern den Tod von mindestens 20 dieser Kinder verursacht, kann und darf nicht hingenommen werden.
Ebenso wie wehrhafte Demokratie Menschenleben schützen soll, muß dies auch in der Medizin geschehen. Medizin darf nicht zum Werkzeug von Psychopathen werden.
Ungeschriebene Gesetze für Web-Sites
Es gibt viele Fachleute für das Design von Web-Sites. Zumindest halten sie sich dafür und es gibt auch genug Fußvolk, das diesen Gurus huldigt.
Eines der Gesetze der Gurus lautet: "Links so spät wie möglich bringen, damit die Surfer so lange wie möglich in der eigenen Web-Site bleiben." Es gibt sogar den Begriff "stickyness" (= "Klebrigkeit").
Meine in der Homepage ganz oben angebrachten Links
[ Suchen in Datenbanken ] [ FRONTNEWS der "American Association for the Advancement of Science" ] [ (AAAS is the world's largest general scientific society) ]
verstoßen radikal gegen diese "Gesetze".
Warum mache ich diese Links AN DIESER STELLE? Weil die angeblichen Fachleute zu den klebrigen Hökerern gehören, die die Surfer einseifen wollen, die ihnen dieses oder jenes verkaufen wollen. Kurz: ihnen geht es um's Geld. Meine Site dient der Information und das einzige, was für mich zählt, ist gute Information. Wenn es also eine hervorragende und hochaktuelle Web-Site gibt wie die der AAAS, dann mache ich selbstverständlich und mit dem größten Vergnügen einen Link dorthin. Ganz oben.
Jegliche Weiterverwendung der Texte der Amalgam-Page ist verboten.
Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers