13.1.2003
------------------------------------------------------------------------------- 13. Januar 2003 Gesundheitsministerin Heide Moser warnt Kassenärztliche Vereinigung In einem Schreiben an deren Vorsitzenden, Dr. Klaus Bittmann hat Gesundheitsministerin Heide Moser heute (13. Januar) die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KV) aufgefordert, "allen Handlungen und Bestrebungen entgegenzuwirken, die die Sicherstellung vertragsärztlicher Versorgung unzulässig einschränkt." Die Ministerin reagierte damit auf Pressemeldungen der KV, in denen diese ihre Mitglieder zu Sprechzeitenreduzierungen auffordert. In dem Schreiben von Heide Moser an Dr. Klaus Bittmann heißt es weiter: "Ich darf Sie daran erinnern, dass die KV den GKV-Versicherten die erforderliche bedarfsgerechte Versorgung auch nur teilweise nicht vorenthalten darf. Die Mitglieder der KV sind verpflichtet, regelmäßige Sprechstunden durchzuführen, die zudem auf dem Praxisschild bekannt gegeben werden müssen. Ausnahmen von einer derart geregelten Sprechstundenbehandlung sind nur im engen begründeten Rahmen möglich (Krankheit, Urlaub, Fortbildung). Im Rahmen meiner Aufsichtspflicht fordere ich Sie deshalb auf, mir unverzüglich mitzuteilen, ob Sie in gesonderten Anschreiben die Vertragsärzteschaft in Schleswig-Holstein zu Praxisschließungen aufgefordert haben. Sofern das der Fall ist, legen Sie mir derartige Schreiben bitte unverzüglich vor. Außerdem muss ich Sie dringend bitten, von weiteren öffentlichen Äußerungen Abstand zu nehmen, die der ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben der KV als Körperschaft des öffentlichen Rechts entgegenstehen können." Verantwortlich für diesen Pressetext: Randy Lehmann Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz Adolf-Westphal-Straße 4 24143 Kiel Tel: 0431/988-5316 Fax: 0431/988-5344 E-Mail: pressestelle.mags@landsh.de Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter: http:// www.landesregierung.schleswig-holstein.de -------------------------------------------------------------------------------
Das schreibt sie also, die Frau Minister Heide Moser. Wieviel besser stünde es ihr zu Gesicht, folgendes zu schreiben !:
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Ich fordere Sie auf, dafür zu sorgen, daß ab SOFORT keine
Schwindelverfahren wie
- Homöopathie
hierbei auch
- Schüsslersche Biochemie
- Spagyrik
- Magnetresonanztherapie
- Bachblütentherapie
- bioenergetische Verfahren
- Kinesiologie
- Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
- Reiki
- Psychoenergetik
mehr angewendet werden.
Zuwiderhandlung hat sofortige Schließung der jeweiligen Praxis,
und sofortigen Entzug der Approbation zur Folge.
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Aber so weit reicht die Ethik der Politiker nicht...
Ethik ist ein knappes Gut in Deutschland.
Aribert Deckers
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Aribert Deckers