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Jürgen Fliege-Forum » Kirche, Religion, Glaube » Krebs » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
21.12.2004, 22:57 Uhr
Golli



Hallo,
ich bin 24 Jahre und kämpfe seit ca. 3 Jahren gegen den Krebs (Synovialsarkom), habe seitdem 3 Operationen (z.B. künstliches Kniegelkenk (mit 22!!!))Bestrahlungen und insgesamt ca. 30 Zyklen unterschiedlichster Chemotherapie (ua. Ultra Hochdosis im Sommer 2003) über mich ergehen lassen müsse, sozusagen richtig Dreck gefressen!
Nun zeichnet sich trotz aller Bemühungen ab, das ich meine Kampf verlieren werde. Ich habe immer gehofft geheilt zu werden, doch das in mir diese Hoffnung langsam schwindet ist sehr hart für mich. Ich finde auch im Glauben keinen Halt da ich mir die berühmte Frage stelle "Wie kann Gott sowas zulassen, solche Quälerei". Auf diese Frage konnte man mir noch keine plausibele Antwort geben. Kann mir hier jemand in irgendeiner Weise irgendwie helfen, mein Leiden erträglicher zu machen?

Golli
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001
21.12.2004, 23:51 Uhr
magro



Liebe Golli

Es tut mir sehr leid, dass du so leiden mußt und ich kann verstehen, dass du dich fragst "Warum " gerade ich ?"ich glaube, dass du da keine Antwort darauf bekommst, ich möchte versuchen,dir einfach ein paar Dinge aufzuzeigen.

Ich finde das Buch Hiob sehr trostreich, weil es zeigt, dass Gott kein ferner Gott ist, sondern gerade im Leid erfahren werden kann. Auch wenn rein juristisch Satan der Beherrscher dieser Welt ist, so ist es de facto doch Gott, der die Geschicke der Menschen lenkt.

Und selbst aus dem größten Leid kann er noch Positives entstehen lassen. Ich bin ihm nicht egal, auch wenn es mir manchmal so vorkommen kann, sondern er liebt mich und möchte aus meinem Leben etwas Gutes und Sinnvolles machen. Auch wenn ich nicht alles verstehe, was er tut, kann ich ihm dennoch vertrauen. ich weiß, das ist sehr schwer umzusetzen, aber wenn es gelingt, wird man ruhiger und lehnt sich nicht mehr auf, gegen Gott.

Schließlich ist Hiob auch ein Vorbild auf Jesus Christus, der freiwillig Leid und Tod auf sich genommen hat, um uns dadurch aus Sünde und satanischer Gebundenheit frei zu machen.

Ich wünsche dir nicht Leid, sondern vielmehr, dass du in deinem Leben auch eine solche tiefe Gottesbegegnung erlebst.

Ganz liebe Grüsse und alles alles Gute

Magro

www.nikodemus.net

Dieser Post wurde am 22.12.2004 um 01:05 Uhr von magro editiert.
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002
22.12.2004, 11:41 Uhr
~aufzweineue



hallo,

vielleicht mal ein anderer gedanke hier zu gott. viele sehen gott als eine andere person an. doch was nun, wenn er keine andere person ist, sondern ich erkenne, dass er in mir ist? dass er durch mich wirkt?
dann kann ich nicht mehr alles auf ihn abwälzen, sondern ich erkenne, dass ich es bin, der es in der hand hat.

jeder mensch hat selbstheilungskräfte. doch, wer weiß das schon und wer davon nutzt es dann auch noch.
gott ist liebe, reine,pure liebe, die jeden und alles liebt.

ein frage, kannst du dich selbst lieben? kannst du in den spiegel schauen und zu dir selber sagen : ich liebe dich so wie du bist? dies ist der erste schritt um sich selbst zu erkennen.

ich wünsche dir auf deinen weg das allerbeste. ich wünsche dir kraft, ausdauer und ganz viel liebe.

aufzweineue
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003
22.12.2004, 12:40 Uhr
Gladius



Versuche im Leid Gott zu erfahren, liebe Golli.

Liebe Grüße
Gladius
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004
22.12.2004, 13:12 Uhr
Gladius



Friedrich der Dritte hatte Krebs, ich glaube Kehlkopfkrebs.

Auf der Höhe der Krankheit sagte er, wie van Gogh fast zur gleichen Zeit, "lerne leiden, ohne zu klagen, ist die einizige Lektion, die das Leben zu lehren hat".

Er war in einer Freimaurerloge und sagte kurz vor seinem Tode, seine Brüder hätten ihm geholfen, das Leid anzunehmen.

Freimaurer sind "christliche Gnostiker" und ab einer bestimmten Stufe der Einweihung wird Ihnen die "Wiedergeburt" vermittelt.

Der Monarch konnte akzeptieren, dass sein Leid in diesem Leben bessere Voraussetzungen für seine nächste Inkarnation schafft.


Wenn ich Krebs hätte, würde ich suchen, dort, wo mich die Krankheit hintreibt.

Es soll AIDS Kranke geben, die buddhistische Länder besuchen, um Zugang zum Buddhismus zu finden.

"Krankheit als Weg, Schicksal als Chance", lautet der Titel eines Buches, das meinen Lebensweg ein wenig verändert hat!

Gruß
Gladius

Dieser Post wurde am 22.12.2004 um 13:32 Uhr von Gladius editiert.
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005
22.12.2004, 14:09 Uhr
~aufzweineue



hallo,

ich sehe krankheiten als eine antwort der seele, weil wir es verlernt haben mit ihr zu kommunizieren.
ich bedanke mich bei jeder krankheit die mich heinmsucht und bitte um eine antwort, warum sie da ist. erkenne ich dann den grund, kann ich ihn ändern und somit ändert sich auch das krankheitsbild.

ich durfte in meinem bisherigen leben einige menschen kennenlernen, die von ärzten nur noch ein halbes jahr vorausgesagt bekommen haben zu leben. ich traf sie edliche jahre später in einem gesunden zustand.
sie legten alles ab, was ihnen "ärger" bereitete. sei es die arbeit, sei es das umfeld. sie begannen ein neues leben und die krankheit bildete sich zurück.

steht es nicht auch in der bibel: es geschieht nach ihrem glauben? oder gibt es nicht das sprichwort: glauben versetzt berge ?

deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr sagen.

alles liebe

aufzweineue
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006
22.12.2004, 21:16 Uhr
vera



Liebe Golli,
informiere Dich mal bei

www.froximun.de

Alles Gute für Dich
VERA
--
DU BEKOMMST DAS, WORAUF DU DEINE AUFMERKSAMKEIT HAST!
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007
25.12.2004, 01:05 Uhr
Antonio



Hallo Golli, diese Frage mußte ich mir auch stellen. Wieso bekommt ausgerechnet meine Tochter, die eigentlich immer sehr robust war, eine unheilbare Krankheit?

Du weißt ja, die Hoffnung solltest Du nie aufgeben.

Ich weiß bestimmt keine furchtbar gute Lösung. Mir scheint, Du mußt wohl mal diese Alternative zulassen, daß es sein könnte, daß Du den Kampf nicht gewinnst. Wir wissen nicht den Grund dafür, aber es muß doch einen Sinn machen.

Ich weiß, Golli, es ist ganz grausam. Man kann aber nicht immer leugnen, was Fakt sein könnte.

Und - dabei trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben!

Toni
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008
26.12.2004, 13:33 Uhr
Hellen



Hallo Golli, hallo Antonio,

ich gebe Euch einen kleinen Link www.online-meditation.de , dort schaut mal rein. Auf diesen Seiten gibt es einiges zu lesen, eine kostenlose Meditation (dauert am PC eine halbe Stunde etwa, ist aber auch auf cd dort zu erwerben) zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und vielleicht noch mehr.

In einem Buch habe ich soeben gelesen, daß die amerikanische Biochemikerin Carlyle Hirshberg, Expertin auf dem Gebiet der sog. spontanen Remission, also Spontanheilung bei 45 geheilten Krebspatienten eine Befragung durchführte um herauszufinden, welche Aktivitäten zu der überraschenden Heilung geführt haben könnten. Auf dem Fragebogen wurden diese am häufigsten angekreuzt:

Beten 68 Prozent
Meditation 64 Prozent
Sport 64 Prozent
Geführte Imagination 59 Prozent
Spazierengehen 52 Prozent
Musik 50 Prozent
Streßabbau 50 Prozent

Auch ich kenne jemanden im Umfeld, der bereits von den Ärzten aufgegeben war, voller Metastasen. Er ist vollkommen genesen. Das bedeutet nicht, dass jeder genesen wird, nur so weit, wie es die göttliche Vorsehung zulässt.
Vielleicht ist dies ein Strohhalm, der Euch weiterhilft, und wenn es nur darum geht zu sagen: Ich danke für diese ERFAHRUNG der Krankheit, - und sie loslassen zu können. Mehr kann ich nicht in ein Forum dazu schreiben. Ihr werdet einen Weg finden um mehr darüber herauszubekommen, wenn GOTT es will!!!

Ich sende Euch ein meine positiven Gedanken für Euch in Liebe.

Hellen
--
Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst", in diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Matth.22 V.37-40

Dieser Post wurde am 26.12.2004 um 16:16 Uhr von Hellen editiert.
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009
26.12.2004, 17:19 Uhr
magro



Liebe karin

Du weißt doch von der Frau mit Krebs in meiner Frauenstunde. Sie starb gestern Abend. Sie ist im Frieden und in der Freude auf ihre himmlische Heimat von uns gegangen.

Magro
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010
27.12.2004, 15:23 Uhr
Joseph




Zitat:
Golli postete
Nun zeichnet sich trotz aller Bemühungen ab, das ich meine Kampf verlieren werde. Ich habe immer gehofft geheilt zu werden, doch das in mir diese Hoffnung langsam schwindet ist sehr hart für mich. Ich finde auch im Glauben keinen Halt da ich mir die berühmte Frage stelle "Wie kann Gott sowas zulassen, solche Quälerei". Auf diese Frage konnte man mir noch keine plausibele Antwort geben. Kann mir hier jemand in irgendeiner Weise irgendwie helfen, mein Leiden erträglicher zu machen?
Golli

Hallo Golli,
Du kannst Dich heilen siehe untenstehender Link. Es ist noch nicht zu spät für Dich und gebe die Hoffnung nicht auf!

Du schreibst "wie kann Gott sowas zulassen, solche Quälerei" Golli es ist nicht Gott der sowas zulässt, Gott ist ein gütiger Mensch er würde nie etwas schlechtes für uns Menschen wollen! (Ändere bitte hier Deinen Glaubenssatz)
Du bist es selber der sowas zulässt! Gehe einen anderen Weg, nicht der den man dier befohlen hat mit alle dem was Du bisher durchgemacht hast. Du musst selber die Verantwortung über Deinen Körper übernehmen, denn nur Du kannst Dich selber heilen indem Du Dein oder Deine biologischen Konflikte löst.

Ich würde Dir raten folgende Seiten anzuschauen: http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Knochen.htm


Mit freundlichen Grüssen
Joseph
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