Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Drogenbericht der Bundesregierung Verunglimpfung der ADS-Kinder
Doris Schmitt
unregistriert
erstellt am: 28. April 2001 20:46           
Sehr geehrte Damen und Herren,

bei dem Drogenbericht der Bundesregierung hat mich eigentlich nur die Passage über die Verschreibung von Ritalin und verwandten Medikamenten für Kinder mit ADS gestört.

Klar gibt es Ärzte, die vorschnell alles verschreiben, aber da dies ja zum Glück sehr überwachte Medikamente sind, ist das nicht so einfach.

Vielfach wurde die Diagnose ADS in den letzten Jahren Dank aufgeschlossenerer Ärzte, die endlich von der Schiene "Modeekrankung" abkehren, öfters gestellt.

Ca. 5-8% der Kinder sollen darunter leiden, rechnen sie mal nach, wieviele das dann wären.

Ich würde gerne etwas anderes tun als meinem Kind das Medikament zu geben. Ich habe sehr viel Zeit zu investieren für begleitende Therapien (ein Arzt, der das nicht als notwendig erachtet, ist kein ordentlicher Arzt).

Aber nur so kann das Kind seinen Weg finden.

Im übrigen ergaben Forschungen, dass richtig behandelter ADS´ler später nicht in einen Suchtkreislauf kommen.

Ein Leiter einer Entzugsklinik sagte uns einmal, dass 60% seiner Junkies jetzt als ADS´ler diagnostiert wurden.

Denn das wächst sich leider nicht aus.

Außerdem war ihr Abschnitt über Ritalin und Co aus dem Zusammenhang gerissen und stellt den Gesamtbericht aus dem Deutschen Ärzteblatt Ausgabe 9 2001 vollkommen falsch dar.

Gerade das Bundesgesundheitsministerium sollte sich der Problematik der ADS-Kinder annehmen, denn ich kenne schlimme Schiksale von Kindern, die zu spät die Diagnose erhielten.

Deren Leben ist teilweis kurz vorm Kippen.
Wir Eltern von jungen ADS´lern wollen das Verhindern, leider geht es oft nur mit Medikamenten. Ansonsten wäre ein Leben am Rande der Gesellschaft vorprogrammiert.

Wer mehr wissen will, soll mal auf die entsprechenden Seiten im Internet gehen.

Wie wäre es, wenn sich das Bundesgesundheitsminsterium mal mit Elternselbsthilfegruppen in Verbindung setzt, dort würden sie die traurige Realität über den Kampf der Eltern erfahren.

Wir wollen dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht in der Statistik für harte Drogen erscheinen.

Doris Schmitt

Beate Mahr
unregistriert
erstellt am: 29. April 2001 11:08           
Hallo

ich kann mich den Ausführungen von Doris nur anschließen.

Ein nicht Betroffener hatkeine vorstellung von dem Leidensweg der Kinder und seiner Eltern.
Wer kann sich schon vorstellen Stammgast in der Notaufnahme zu sein,täglich Beschwerden aus der Schule zu bekommen ,aus jedem Sportverein heraus zu fliegen,keine Freude zu haben ,von niemandem verstanden zu werden.

Wir Eltern müssen uns sagen lassen wir könnten unsere Kinder nicht erziehen ,die kinder hätten keinen Respekt ..... so kann man die liste weiterführen.

Wenn ein Kind richtig auf sein Medikament eingestellt ist hat man genug damit zutun die Folgen der Erkrankung in den Griff zu bekommen.

Die Kinder müssen viel für die Schule tun ,neu lernen lernen , Freuschaften neu aufbauen , lernen sich in die Gruppe ein zufügen .....

Das ist ein langer Weg ein sehr langer ,aber wir gehen ihn gemeinsam mit unseren Kindern und wir gehen ihn gerne.

Dann kommt wieder ein einseitiger Bericht und wir werden angegriffen.Ohne mal über unsere enormen Belastungen nach zudenken .

Wir bräuchten eigendlich viel mehr Unterstützung ,auch von Behörden , wenn z.B.
Hilfe für die Schulen gebraucht werden,Lehrer müssten viel mehr über diese Erkrankung aufgeklärt werden .... Auch eine Liste die man so weiter führen kann.

Das alles wollte ich mal los werden

Gruß
Beate

ama
unregistriert
erstellt am: 29. April 2001 14:42           
Sagen Sie das mal diesen ... von

http://www.cannabislegal.de

ama
http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm
(über legale Praktiken)

Doris Schmitt
unregistriert
erstellt am: 29. April 2001 18:52           
Lieber/liebe Ama,

ich weiß nicht, ob Sie verstanden haben, worum es uns geht.

Wir wehren uns dagegen, dass im Drogenbericht der Bundesregierung die notwendige Medikamentation von ADS-Kindern angeprangert wird.

Dies erfolgt warscheinlich nur, weil die Verfasserin des Drogenberichtes aus Voreingenommenheit oder ungenügender Informationen sich gegen eine solche Medikamentengabe stellt.

Nach dem Motto: Da stopfen Eltern die Kinder mit Medikamenten voll, damit sie weniger Arbeit haben.

Dabei ist es ganz anders, erst seit ein paar Jahren setzt es sich immer mehr durch, dass ADS´ler in bestimmten Fällen eben neben verschiedenen Therapien auch ein Medikament nehmen müssen, das auf der BMTG-Liste steht.

Aber wir wollen ja verhindern, dass unsere Kinder später zu den Konsumenten harter Drogen zählen.

Dies ist eine Folge nicht behandelter ADS. Sicher sind viele Drogenabhängige von heute ADS´ler, denen nicht geholfen wurde, weil man es auf die Erziehung schob.

Was hat übrigens ihr Link mit dem Thema zu tun?

Wenn sie sich mehr informieren wollen über ADS und seine Folgen können Sie ja mal auf den entsprechenden Seiten im Internet nachlesen.

Dies würde ich mir eigentlich auch von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung wünschen.

Man kann ja nur hoffen, dass die zuständigen Sachbearbeiter auch diese Diskussion verfolgen und damit auf die Sache aufmerksam machen.

Doris Schmitt

Barbara Plitt
unregistriert
erstellt am: 29. April 2001 19:04           
An alle Interessierten dieses Berichtes!

Auch ich möchte mich den o.g. Ausführungen anschließen. Auch wir gehören zu den betroffenen Eltern, die seit langer Zeit an allen Fronten, teilweise vergeblich kämpfen, um unseren Kindern ein fröhliches, kindgerechtes Kindsein ermöglichen zu können. Ritalin ist für viele Kinder und Erwachsenen die einzigste Möglichkeit, überhaupt für begleitende Therapien zugänglich zu werden und ein eigenständiges, akzeptiertes und ausgeglichenes Miteinander in der Gesellschaft zu erreichen. Wer will diesen Menschen diese Chance streitig machen? Anderen Behinderten werden alle möglichen Möglichkeiten angeboten und finanziert. Wir bezeichnen unsere Kinder nicht als Behinderte, aber wir wollen zumindest die medikamentöse Hilfe, die schon vielfach positiv erprobt wurde, nicht auch noch erkämpfen müssen. Wahrscheinlich hat keiner der Veratnwortlichen, die sich hier ein Urteil erlauben je schon einmal in der Situation gestanden, in der wir täglich stehen. Wir laden sie herzlich ein, sich ein Bild zu machen von den Nöten und Kümmernissen einer Familie mit ein oder vielleicht sogar mehreren Betroffenen. Und erst wenn Sie selber Einblick gewonnen haben sollten sie über zuviel oder zuwenig sprechen. Herzlichst Barbara Plitt

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 30. April 2001 19:33           
Von einem Kollegen im Kinderärzte -Intranet:

Ich habe bereits am 26.4.2001 im Ordner Pädiskurs auf den neuen Drogenbericht der Bundesregierung hingewiesen(s. mein Beitrag: Riskanter Konsummuster bei Jugendlichen)
da ich den Eindruck hatte dass das Thema Drogen leider von vielen Kinder- und Jugendärzten nicht die notwendige Beachtung findet obwohl die Anzahl der Drogentoten steigen und viele Jugendliche frühzeitig davon betroffen sind

Ich fühlte mich danach gezwungen speziell den Abschnitt über Ritalin herauszunehmen und mit einem journalistisch eindrucksvolleren Titel „Zappelphilipp im Drogenbericht“ erneut drauf hinzuweisen.

Ich finde die Benennung von Ritalin im Drogenbericht in dieser Form skandalös.
Das wiederspiegelt meiner Meinung nach das Misstrauen zwischen Ärzten, Krankenkassen und Politiker, das durch die falsche Gesundheitspolitik entstanden ist und letztendlich den Patienten schadet.

Noch am vergangenen Wochenende hat Herr Dr. Wolf von der MHH beim Pädiatreff in Düsseldorf drauf hingewiesen dass in der BRD nur 0.9 Prozent der Kinder-und Jugendlichen wegen ADHS Stimulanzien bekommen während ca. 4-5 Prozent dran leiden. Etwa 50% dieser Fälle sind Behandlungsbedürftig.

Unabhängig davon bin ich aber davon überzeugt dass die Diagnose "ADHS" sollte weiterhin sorgfältig gestellt und die Verschreibung von Ritalin gut durchdacht werden.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 30. April 2001 20:49     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Wie wichtig die Therapie mit Ritalin bei ADS ist hat eine kürzlich beendete Studie in den USA gezeigt. Hier hat man 3 Gruppen gebildet. In der ersten Gruppe wurden die Kinder mit Ritalin und Ergotherapie behandelt. In der zweiten Gruppe wurden die Kinder shr intensiv therapiert allerdings ohne Ritalin. Außerdenm wurden die Eltern in speziellen Urlaubscamps intensiv geschult. Die dritte Gruppe Kinder erhielt nur Ritalin.
Nach einem Jahr wurde Bilanz gezogen. Das Ergebnis: Die Ritalingruppe hat am besten abgeschnitten. Einem ADS Kind Ritalin vor zuenthalten ist meiner Meinung nach Körperverletzung auch an den Eltern!!
Allerdings viele Politiker sind Lehrer. Und Pädagogen sind entschiedene Gegner von Ritalin.

m.s.

Sabine
Mitglied
erstellt am: 30. April 2001 21:03     Sehen Sie sich das Profil von Sabine an!   Senden Sie Sabine eine eMail!     
Ja - die Pädagogen sind wirklich oft Gegner von Ritalin. Aber sie sind andererseits völlig außerstande, mit einem unbehandelten ADS-Kind in ihrer Klasse umzugehen, geschweige denn, auf es einzugehen.

Birgit Ruf
unregistriert
erstellt am: 01. Mai 2001 10:57           
Genauso empfinde ich auch. Ich kenne Lehrer/Innen in meinem Bekanntenkreis und besonders auch an unserer Schule, die die immer häufiger ins Gespräch kommende ADS-Problematik als Ausrede der Eltern abtun.
Dabei gibt es inzwischen eindeutige Untersuchungsergebnisse der Forschung, dass es "ADS" gibt und es eindeutig biologische Ursachen hat (Veränderung im Gehirnstoffwechsel).
Manche Fachleute sprechen von "Diabetis des Gehirns". Keiner käme auf die Idee einem Zuckerkranken sein Insulin vorzuenthalten!
Ich beschäftige mich seit 6 Jahren mit der ADS-Problematik, da ich auch einen stark betroffenen Sohn habe und dem nur durch eine mutimodalen Behandlung (Verhaltenstherapeutisch und medikamentös)
geholfen werden konnte.
Ich kann der Bundesministerin für Drogenfragen nur raten sich demnächst gründlicher bei den Fachleuten der Uni-Kliniken und den einschlägigen Fachverbnänden zu informieren,damit durch solche Fehlinformationen weitere Verunsicherungen und Diffamierungen der betroffenen Familien ausbleiben.

Birgit Ruf

Der Heiler
unregistriert
erstellt am: 02. Mai 2001 21:53           
Ritalin erscheint auch vielen betroffenen Eltern zu Recht nicht der richtige Weg, sondern lediglich eine Krücke.
Die zitierte amerikanische Studie ließe sich um viele Studien aus den 80-er Jahren, die die grundlegenden Zusammenhänge vieler ADS-Symptome aufklären, erweitern.
Daran besteht jedoch offenbar kein großes Interesse.
Die dort immer wieder belegten Zusammenhänge lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
Chemikalien in der Nahrung wie z.B. Aromen, Farben, Konservierungsmittel oder Antioxidanzien machen Menschen, die dafür sensibel sind, neurologisch krank und führen u.a. zu einer deutlichen Zunahme von Gewalttätigkeiten.
Das ist ja inzwischen auch in der BRD schön nachzuvollziehen: Kennen Sie die Nahrung der "Radikalen" oder Skinheads? Chemie hoch 3 von Cola über Chips bis Fast food - nur keine gesunde Naturkost!
Und genau das ist der Ansatz in der Therapie der ADS-ler:
Gesunde Ernährung, Darmreinigung und eine umfassende Mineralstoff- und Vitamintherapie - allerdings auch ohne Zusatzchemie, sonst bringt das natürlich auch nichts!
Außerdem reichlich Sport zu Verbesserung der Entgiftung über eine maximale Sauerstoffaufnahme und Reduktion des Fernsehkonsums auf z.B. maximal 1 Stunde pro Woche.
Geht nicht? Geht alles, wenn man die Zusammenhänge erst einmal verstanden hat. Schaun Sie sich dazu vielleicht mal die Liste der Nahrungsmittelzusätze an, die bis zur Verursachung eines epileptischen Anfalls reichen können.

Z.B. Konservierungsstoffe:

E 210 +) Benzoesaeure und Verbindungen
E 211 +) Natriumbenzoat
E 213 +) Calciumbenzoat

körperfremde Substanzen, sollen
leberbelastend sein, als allergienausloesende Stoffe bekannt (z.B.
Nesselsucht, Asthma)

insbesondere bei gleichzeitiger Aufnahme von kuenstlichen Farbstoffen, in grossen Dosen bewirkten sie bei Hunden epileptische Kraempfe

Weiteres zu finden unter:

http://www.oph.rwth-aachen.de/ag/netzwerk/information/enummern.html

Die Politik ist hier gefordert, endlich dem Unfug der Chemikalisierung unserer Grundnahrungsmittel und des Trinkwassers Einhalt zu gebieten!
Das reduziert nicht nur ADS, CFS oder Fertilitätsstörungen, sondern auch Allergien, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Refluxkrankheiten oder Gelenkerkrankungen, um nur einige Beispiele zu nennen.


Der Heiler

Kausale Therapie zur Gesundung - nicht immerwährendes Krankheitsmanagement!
Daß auch mit diesen Therapieansätzen nicht in jedem Fall zu helfen ist, weiß jeder vergleichbar arbeitende Therapeut.
Eine Heilung bei mehr als 60 % der Patienten erscheint den o.a. Aufwand allemal wert - und spart unendliches Leid und Kosten!

Hoefer
unregistriert
erstellt am: 02. Mai 2001 22:21           
Es ist wirklich entsetzlich, was Volkmann (=Heiler) hier wieder fuer einen Unsinn zusammenschreibt.
Der Gag mit den Cola-trinkenden Skinheads war aber nicht schlecht ...

A. Hoefer

sueesse
unregistriert
erstellt am: 03. Mai 2001 20:28           
jetzt ist auch bei mir das Maß langsam voll. es kann nicht angehen, dass ein ADS-Kind kaum eine begleitende Verhaltenstherapie bezahlt von der Krankenkasse bekommt und man dies meist nur mit sehr viel Aufwand und Hindernissen, wie die Einstufung des Kindes nach §§35 des JhG als "seelich behindert" und so weiter und das einzige was den Kindern noch hilft, das ritalin wird angeprangert. ich habe auch lange gezögert, meinem Sohn dieses Medikament zu geben, aber was sollte ich denn tun. Der Schuldirektor sagte mir bei der 2. Einschulungsuntersuchung folgendes: "Entweder bekommt der Junge Ritalin, oder er darf nicht in dieser Schule in die 1. Klasse!". jetzt kommt die regierung und mault über Ritalin rum. da geht mir echt die Hutschnurr hoch und ich werde mir sogar überlegen, mich hier weiter an anderer Stelle zu beschweren. Wir Eltern sind doch eh immer die Bösen, entweder sind wir nicht in der lage unsere kinder richtig zu erziehen und dann stopfen wir sie auch noch mit Medikamenten voll um unsere Ruhe zu haben. In diesem Zusammenhang habe ich echt die Frage, wieso werden begleitende behandlungen wie die von Prf. kabat vel Job nur vom Jugendamt bezahlt????????? Hier fängt es doch schon an. seit fast einem jahr liege ich dem Jugendamt auf der Pelle, zwercks Übernahme der therapiekosten: Denn sie bringt viel erfolg, erwiesener Maßen!"
Sie glauben gar nicht, wie oft mein sohn zu hören bekommt, ich darf nicht mehr mit dir spielen, das haben meine Eltern verboten. Die Ablehnung unserer Kinder von der Außenwelt ist es, die uns immer wieder veranlasst, über Ritalin und Co nachzudenken und viele Eltern stehen jedesmal Ängste deshalb aus. in den einschlägigen Foren können Sie das alles nachlesen. hier finde ich, sollten Sie, die diesen Bericht verfassten, mal nachlesen und dann Ihren absatz über Ritalinkinder nochmals überdenken.
Ich wünsche allen eltern von Betroffenen kindern viel Erfolg und möchte den Herren und Damen hioer mal folgende Internetseite ans herz legen:
www.ads-gruppe.de
Hier können Sie mal nachlesen, was Eltern und Kinder in unserer Gesellschaft erleiden und erdulden müssen, wenn sie ADS haben. Ich hätte beim aufbau dieser Seite nie gedacht, dass es so viele Betroffene gibt. mein Bericht finden Sie unter "Anna"
Solveig

Ricki
unregistriert
erstellt am: 03. Mai 2001 22:44           
Ich möchte mich den Ausführungen der vorigen Forumsteilnehmer anschließen.
Auch unser Sohn macht einiges mit,weil er
ADS hat.
Er wird von anderen Kindern ausgegrenzt und
muß,weil die Lehrerin ihn nicht ertragen
will,demnächst auf die Sonderschule.
Selbige Lehrerin ist absolut gegen Ritalin,
schiebt aber kaltlächelnd schwierige Kinder
einfach ab.
Wir würden unserem Sohn gerne Ritalin ver-
schreiben lassen,weil Therapien bisher keinen
Erfolg brachten.
Aber Dank der "tollen" Negativ-Passage im Drogenbericht werden wir wohl auch weiterhin
keinen Psychologen finden,der das befürwor-tet und unser Sohn wird im sozialen Aus
bleiben.

Sabine
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 22:57     Sehen Sie sich das Profil von Sabine an!   Senden Sie Sabine eine eMail!     
Ricki,

ich weiß nicht, wo Ihr wohnt - aber es gibt z.B. das Zentral-Institut für seelische Gesundheit in Mannheim, das ADS-Kindern wirklich prima hilft!
Ich mach' mich auch gerne schlau, wo es in Deutschland vergleichbare Institute gibt.

Jennifer S.
unregistriert
erstellt am: 03. Mai 2001 23:00           
Meine Kousine hat auch ein ADS-Kind und hat gute Erfolge mit Homeopathischen Mitteln gemacht da sie dieses Retalin ablehnt. Es dauert zwar alles etwas länger bis diese Mittel wirken aber in Verbindung mit den notwenigen Therapien erzielte Sie die gleichen Erfolge. Vieleicht sollte einige Leute erst einmal die alternativ metode wählen. Diese muß man aber leider noch selber bezahlen.

Hans
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 00:19           
An den verschiedensten Stellen in diesem Forum "durfte" ich zitierte Beiträge lesen, die ein Hans zum Besten gab. Ich erkläre daher im Vorab, ich bin Hans, "das Orginal", und habe mit anderen dieses Namens nichts zu tun. ("Das Orginal" gestatte ich mir in der mir eigenen Überheblichkeit zu sagen, aber wahrscheinlich war ich bereits im Internet, als ein Großteil noch nicht einmal den Begriff gehört hatte! -grins-)

Als ich den Bericht gelesen habe, es ist nun schon ein paar Tage her, war die erste Reaktion, Word, Vorlage Brief, Anrede "Sehr geehrte Frau Caspers-Merk, ....." ;-( Nach ca. 2 Stunden habe ich dann das bis dahin geschriebene gelöscht, in der bitteren Erkenntnis, es hat sowieso keinen Zweck.

Werktäglich habe ich die Gelegenheit aus meinem Bürofenster auf die Moselstraße in FFM zu schauen, und ich sehe das Elend. Wer unbedarft das erste Mal gesehen hat, wie sich Leute gegenseitig Gemixtes auf offener Straße in die Halsadern spritzen, wer erlebt hat, was aus vielen dieser Leute geworden ist, sie sieht, sie erlebt, der wird kaum seinem Kind suchterzeugende Stoffe verabreichen.

Nun muss ich aber ja ganz still sein, konsumiere ich doch auch legale Drogen, wie sie in diesem Bericht besonders hervorgehoben werden, habe das Laster des Rauchens und bin Biertrinker. Und gerade hier zeigt sich die Qualität dieses Berichtes, zeigt sich auch, man muss es wohl so bezeichnen, seine "Verlogenheit"! Wer verdient denn an Zigaretten am meisten? Doch wohl die Steuereintreiber, sprich die Bundesregierung. Die Stange HB kostet 53,- DM, steuerfrei, trotz einer enormen Gewinnspanne, wird sie für 18,- DM abgegeben. Damit will ich nicht dem Rauchen das Wort reden, ich weiß, ich bin süchtig, nikotinsüchtig, aber es hat mir viele Jahre geholfen!

Aber genug der Polemik, kommen wir auf ADD zurück, ein Thema, mit dem ich mich seit nunmehr über 8 Jahren befasse. Frau Caspers-Merk nennt in ihrem Bericht die Zappelkinder, in vollkommener Unkenntnis, worum es überhaupt geht. Die Dame scheint auf diesem Gebiet so firm zu sein, dass sie nur vergessen hat, das es neben den hyperaktiven Kindern auch ein ADD ohne Hyperaktivität gibt. Und sie bringt das Beispiel, in 1990 wurden 2.500 dieser Kinder medikamentös behandelt, 1999 waren es schon 40.000. Na Gott verdammt, 1990 gab es in Deutschland ein paar wenige Ärzte, die überhaupt schon einmal etwas von ADD gehört hatten, und wenige von denen kannten überhaupt die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie! Aufgrund von Aufklärungsarbeit Betroffener, auch Verbänden und Vereinen, hat sich in den letzten Jahren die Akzeptanz von ADD in medizinischen Kreisen auch in Deutschland stark erhöht, welch Wunder dann das solche Zahlen.

Andererseits kann ich eines nicht bestreiten, es scheint auch mir so, dass eine sorgfältige Diagnose der Verordnung wohl nicht immer vorausgegangen ist. Daraus den Schluß zu ziehen, dass in vielen Familien das Pillen-Schlucken zur Befindlichkeitsbeeinflussung gängige Praxis ist, grenzt jedoch in diesem Zusammenhang an eine Verhöhnung der Betroffenen.

Liegt es denn nicht vielmehr am Gesundheitssystem dieser Republik, dass man die Zahl der Spezialisten auf dem Gebiet ADD auch heute noch zählen kann, dass es Monate dauert, bis man einen Termin bekommt, so man denn jemanden gefunden hat, der sich auskennt? Wer will es dann ratlosen, verzweifelten Eltern verübeln, wenn sie auch dann den Strohhalm Pille ergreifen, wenn es auch andere Möglichkeiten gebe, wo sollen sie es auch her wissen?

Andere Möglichkeiten, nein hier meine ich nicht Scharlatane wie den "Heiler", die heute noch Literatur der 80-ziger zitieren, die lange wiederlegt ist! Und dann von 60% Heilungschance reden, ADD heilen, welch Anmassung!, wobei selbst eingefleischte Diätapostel und Darmsanierer bei ADD von 4 - 8 % Betroffenen mit Besserung sprechen.

Dem "Heiler" sei auf das Kresse bestreute Magarine-Dinkel-Brot geschrieben, gerade bei Kindern mit ADD kann eine rikorose Diät zu Psychosen führen, die schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Nicht daher geredet, aus dem eigenen Erleben!

Und selbst der Chefarzt der renomiertesten Naturheilklinik Deutschlands, der vollmundig bei einer notwendigen Behandlung unseres Sohnes wegen Neurodemitis verkündete, sie werden sehen, die Hyperaktivität verschwindet nach wenigen Tagen, wollte von dieser Behauptung nach Abschluß der Behandlung nichts mehr wissen!
-grins- Daher nichts gegen Naturheilverfahren, klassische wohlgemerkt, aber bei ADD völlig fehl am Platz!

Nur gut, jetzt haben wir ja die neusten Erkenntnisse von Frau Simonsohn, Ernährung und Alge, das ist es. Ihre Ritalinverteufelung hat sie dabei fast wörtlich von Kaeding abgeschrieben.

Ja Kaeding, Frau Caspers-Merk kippt mit ihrer Einschätzung eimerweise Wasser auf die Mühlen dieses Herrn, der an anderem Ort folgendes Statmant von sich gibt:
"Hallo, ich heiße Helmut Kaeding. Hier sind ein paar kurze Angaben über mich selbst:
Ich bin in der ehemaligen DDR als Sohn eines Lehrers aufgewachsen und bin heute 43 Jahre alt. Zeit meines Lebens bemühte ich mich um fachliche Qualifikation. So habe ich mir ein umfangreiches Know-How auf verschiedenen Gebieten angeeignet. Ich entwickle Computer-Software für öffentliche Einrichtungen und große Betriebe und installiere Computertechnik bei meinen Kunden. Vor drei Jahren trat ich in die Scientology ein. Bis dahin hatte mir das Leben so zugesetzt, daß ich es als sehr belastend empfand. Heute, nach umfangreicher Scientology-Ausbildung, macht mir das Leben riesigen Spaß und ich freue mich auf die nächsten vielen Jahre. Ich bin vital und habe die Gewißheit, daß sich mein Zustand noch weiter verbessern wird.

Meine Erfolge durch die Anwendung der Scientology-Technologien sind sehr vielseitig und nur schwer in Worte zu fassen. Zunächst haben sich meine Menschenkenntnis und mein Umgang mit Menschen wesentlich verbessert. Weiterhin verkaufe ich sehr, sehr gut. Ich bin Softwareentwickler und mittlerweile 43 Jahre alt. Als solcher bin ich auf ein gutes Gedächtnis und schnelles, logisches Denkvermögen angewiesen. Vor drei Jahren, als ich in die Scientology eintrat, hatte ich den Beruf des Softwareentwicklers eigentlich an den Nagel gehängt, da ich häufig Kopfschmerzen hatte und meine Gedächtnisleistung zu sehr abgesunken war. Mittels der Dianetik und dem Reinigungs-Programm hob sich mein Intelligenzquotient um zehn Punkte und ich bin heute ein sehr gefragter und erfolgreicher Entwickler. Als nächstes ist zu sagen, daß ich über wirkungsvolle Technologien verfüge, um mein Geschäft erfolgreich zu führen und um den gesellschaftsweiten Problemen des Drogenmißbrauches und der Kriminalität wirkungsvoll zu begegnen."

Ein weiterer Kommentar ist wohl unnötig! Außer vielleicht, auch ohne eine 10% Steigerung meines Intelligenzquotient erstelle ich nebenbei die Vorgaben für Softwareentwickler und prüfe die Ergebnisse, such nach Fehlern in deren Produkten und leite, nebenbei, auch ein Softwareentwicklungsteam, wohlgemerkt, nebenbei, neben meiner eigentlichen Arbeit!

Echte Alternativen zu medikamentösen Therapien gibt es auch, es kommt dabei jedoch immer auf den Fall an!

Biegert zeigt in seiner Hebo-Schule in Bonn-Bad Godesberg, dass fachliche Kompetenz der Pädagogen Kindern mit ADD eine erfolgreiche Arbeit in der Schule ermöglicht. Dem gegenüber wird in einem Vortrag zur Lehrerqualifizierung ausgeführt, ADD ist Nonsens, die Eltern erziehen ihre Kinder nur falsch. Was soll man auch von einer "sozialen" Regierung, egal welcher Farbe, erwarten, die sparen muss und spart, an den Ärmsten, auch an den Kindern und ihrer Bildung?!

Es gibt viele Fälle von ADD, die auch anders zu therapieren wären, findet mal nen guten Therapeuten! Mit dem Psychotherapeutengesetz, oder wie das Ding auch heißt, wurden die Weichen dafür gestellt, dass gerade in der Psychotherapie von Kindern ein absoluter Engpass gesetzt wurde! Betroffene haben zwei Möglichkeiten, entweder Glück und sie leben an einem Ort, wo es wirklich gute Leute zu dem Thema gibt und sie bekommen auch noch einen Termin!, oder sie suchen, suchen, suchen ....

Akzeptanz von Menschen, die anders sind, hier speziell in der Art ihrer Informationsverarbeitung, das wäre ein weiterer Weg! Aber .......

Und nun kommt das Schlimmste an der Geschichte! Alle "Fachleute" auf dem Gebiet des ADD sind sich einig darüber, Ritalin "ändert" einen ADD-ler nicht, es ermöglicht ihm nur, sich selbst besser zu erkennen, Reaktionen seiner Umwelt besser zu verstehen und entsprechende Strategien zu entwickeln, im Umgang mit sich selbst und mit anderen! Dazu bedarf es aber gerade im Kindesalter aktiver Hilfe, Hilfe guter Therapeuten und der Eltern, der Erzieher, der Pädagogen. Diese müssen jedoch dazu befähigt werden, müssen in das Wesen des ADD eindringen, es verstehen, das Gute in den Kindern erkennen und fördern! Und da ist fast immer Pustekuchen! Und hier kommen wir wieder an einen Punkt, wo ich sage, dieser Bericht heuchelt! Geht auf die Suche und findet Hilfe für diese Aufgabe, in einer Republik, ich wiederhole mich, wo sparen angesagt ist! Und so bleibt als wirksame Hilfe für den Augenblick die Pille für viele.

Ich bin "Atheist", aber ich bin an den Altar getreten und habe Fürbitte geleistet, dass die Kreativität unserer Kinder ihnen hilft, mit Hilfe dieser nun so verteufelten Medikamente, selbst ihren Weg in dieser für sie feindlichen Gesellschaft zu finden.

Nach, wie gesagt, nun 8-jähriger Beschäftigung mit dem Thema habe ich mich entschlossen, mein Sohn bekommt Ritalin, ihm soll der Weg zur Selbsterkenntnis erspart bleiben, den ich gehen musste! Auch ich habe gezweifelt, habe immer neu nachgedacht, habe die Diagnose und die Therapieempfehlung an 3 Stellen eingeholt, wer kann das schon?, und ich weiß heute, ich handele richtig!

Wenn Frau Caspers-Merk tatsächlich etwas tun will, dann sorgt sie dafür, dass es ausgebildete Ärzte für ADD gibt, dass diese Kinder Bedingungen vorfinden, die ihren Eigenheiten entsprechen, dass Eltern nicht mehr als Übeltäter hingestellt werden, dass Ritalin, wenn angezeigt, zur Hilfe in diesem Prozess verabreicht werden kann, ohne kriminalisiert zu werden! Und dann wird Ritalin sogar zur Suchtpräventation.

So aber disqualifiziert sie den Drogenbericht der Bundesregierung, zerstört die Aussagen, die enthalten sind zur wahren Gefahr. Und sie wird für ihre Strategie Bündnispartner finden, wie gefordert, "kompetente" Bündnispartner, denen sie Wasser auf die Mühlen gegossen hat, die man in den Reihen von Scientology findet. Und das ist das Schlimme daran!

Vielleicht sollte ich doch noch einmal Word öffnen und ......? Aber es wäre zwecklos, Ignoranz, Überheblichkeit, Unwissen, so kommt man dagegen nicht an! Was ist schon der kleine Bürger wert und seine Meinung in dieser Demokratie?!

Der Hans (das Orginal)

http://www.zappelphilipp.de und noch einige mehr zu diesem Thema! ;-( damit es nicht ganz anonym ist und ich wieder angegriffen werden kann! -grins-

Marion
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 00:55           
Wir haben eine 8 jährige ADSlerin und niemand, der keinen Hypie zu Hause hat, kann nachvollziehen, welche Erleichterung eine Ritalinbehandlung bedeutet!
Wir haben bereits 4 erfolglose Therapiejahre hinter uns ! Ritalin bekommt sie, seit sie in der Schule ist und wir sind dankbar dafür ! Sie hat nicht einmal den Regelkindergarten bewältigt, wie soll sie da die Schule bewältigen ?
Das das Ritalin leichtfertig verteilt wird, haben wir nicht erlebt! Im Gegenteil.
Im übrigen, ist Ritalin KEIN Beruhigungsmittel,die Kinder werden damit nicht ruhiggestellt ! Es ist eine Stimulanzie, ein "Aufputschmittel", welches bei ADSlern paradox wirkt. Das gilt auch für andere Medikamente! Baldrian z.B. bringt unsere Tochter zur Raserei! Gebt mal einem "normalen" Kind Ritalin und ich wünsche Euch viel Spaß !
Marion

wbensch
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 01:15           
ADS, ADD, ADSL ??? Kann mich mal jemand aufklären, was hier gemeint ist?
Kinder von Drogenabhängigen? Alkoholics?
Bin nach dem Studium der Vor-beiträge noch nicht auf den Trichter gekommen!

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 02:08     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom (ADS), attention-deficit hyperactivity disorder (ADHD)

Doris
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 13:50           
Lieber Wbensch,

ADS ist das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.
Dieses Syndrom gibt es in mehreren Varianten, mit und ohne Hyperaktivität.

Die hyperaktiven Kinder nennt man u.a. auch Zappelphilippe.

Vielleicht kennen Sie ja solche Kinder: Ständig auf Achse, erscheinen unerzogen...

Lesen Sie mal den Zappelphilipp, da hat der Autor, der im übrigen Psychiater war, diese Kinder schon beschrieben.

Wir Eltern dieser Kinder sind in der Regel keine Drogenabhängigen oder Alkoholiker.

Aber wenn Sie mehr wissen wollen, dann gehen Sie doch mal auf die diversen Seiten dazu im Internet:

www.ads-hyperaktivitaet.de
www.hypies.de
www.hyperaktivitaet.de
www.zappelphilipp.de

Dort ist das ganz toll beschrieben.

Dann werden Sie erkennen, warum wir Eltern so erbost sind, über den Drogenbericht der Bundesregierung.

Doris

Seitz
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 15:55     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Sehr gut auch http://www.psychologie-online.ch/add/

sueesse
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 18:21           
Hallo, ich bin es mal wieder. Man hier gehts ja heiß her. ich habe gestern abend noch ne mail an die bundesregierung geschrieben und mal sehen, ob ich überhaupt und wenn wann ich da ne Antwort bekomme. Hans, ich bin es leid alles hinzunehmen, deshalb wäre es doch gut, wenn mehr von uns das WORD mal öffnen würden und die meinung kund täten.
Ich habe lange gebraucht meinen Sohn auf Ritalin einstellen zu lassen aber er braucht es, nur um akzeptiert zu werden und es hilft ihm. Auch ich kenne keinen Arzt der leichtfertig mit der Verschreibung des Medikamentes umgeht und ich kenn die zweifel der Eltern, die sich fragen, ist es richtig. Und häufig rate ich, wenn ihr es verschrieben bekommt, dann gebt es auch. ein verantwortungsvoller Arzt wird immer Nutzen und Risiko für das Kind abwägen und dann erst verordnen. Manchmal denke ich, unsere Kinder sollen weggeschlossen werden. Die Schule will sich solche Kinder nicht antun und was folgt, der Besuch der Sonderschule. Nur ist hier das Problem, unsere Kinder sind meist sehr intelligent und in der Sonderschule können sie ihr Potential nie ausschöpfen. Kein wunder, wenn sie kaum ein selbswertgefühl haben, wenn sie egal weggeschickt oder weitergereicht werden. vergesst bitte nicht, unsere Kinder brauchen mehr Liebe und Aufmerksamkeit. sie wollen einfach genommen werden wie sie sind und nicht umgedreht.
heut ist es leider so in unserer Gesellschaft, wer in dieses raster nicht reinpasst, ist ein Außenseiter. Ich merke wie mein Sohn sehr darunter leidet und auch seine Geschwister. warum egal nur ich, fragt er, wenn er wieder mal im Hort an allem Schuld war. Die anderen machen doch auch mit aber ich bekomme nur den Ärger. Wisst Ihr eigentlich, wie weh solch eine ungerechte Behandlung den Kindern tut????? Hier sollte mal angesetzt werden und werde es mit Nachdruck tun und auch die Medien mit einschalten. Ich würde mich verdammt sehr freuen, Hilfe dazu von Euch zu bekommen.
Meine Mailadresse: sueesse@yahoo.de
Solveig

So isses
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 18:22           
Ende des 18. Jahrhunderts "erfand" Edward Jenner die Pockenimpfung. 1807 führte Heseen die erste Pflichtimpfung gegen Pocken ein. Wenig später folgte Bayern.
..... und wann entstand die Geschichte vom Zappelphilipp ?
So isses, nachdenken.
Behrmann wird jetzt natürlich aufheulen.

Birgit Ruf
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 19:07           
Wieder die alte Masche von den sogenannten
"Impfschäden".
Tut mir daran glaube ich nun wirklich nicht."So isses" wird doch nicht in Wirklichkeit die alten Zeiten zurückwünschen, in denen 100000
und mehr an Pocken und vielen anderen Krankheiten dahingerafft wurden?
Eigentlich glaubte ich das Thema sei schon lange nicht mehr aktuell.

Ich denke ADS gab es schon bei den Neandertalern, auch ohen Pockenimpfung.

sueesse
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 19:36           
man ich bin nicht gegen pocken geimpft weil ich nicht durfte, meine kinder auch nicht und mein sohn hat trotzdem ads................

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