Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi771.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

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Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   MCS = Sterben für die Profite der Industrie
ama
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 03:19           
Aus einer in einem Form des ZDF laufenden Diskkussion greife ich mir ein Stück heraus:

http://forum.zdf.de/ZDFForum/ubb/noncgi/Forum48/HTML/000069.html

[quote]
ZDF.online Foren

Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
MCS - Was soll erreicht werden?
  
Autor: Aussenstehender
Thema: MCS - Was soll erreicht werden?
unregistriert
erstellt am 23. April 2001 um 15:47 Uhr             

1. Geht es eigentlich bei der MCS-Thematik nur um eine gesellschaftliche, politische und/oder versicherungstechnische Anerkennung von MCS oder soll das Erkrankungsbild so erforscht werden, dass den Betroffenen wirklich heilend geholfen werden kann?

2. Die zum Teil unsachlich geführte Diskussion zwischen den MCS-Betroffenen, den Selbsthilfegruppen und der Schulmedizin führt keinen Schritt weiter. Beleidigende Beiträge vertiefen nur die bestehenden Gräben! Allen Beteiligten sollte bewusst sein, dass sie nur gemeinsam stark genug wären, um Klarheit über MCS zu erreichen!

3. Wo sind die angepriesenen "wahren" MCS-Experten, die ihre Erfolge in Diagnostik und Behandlung einmal öffentlich präsentieren und zudem einer kritischen Überprüfung zur Verfügung stellen?
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Ingrid Scherrmann
Junior Benutzer
erstellt am 23. April 2001 um 22:16 Uhr        
  
Ich finde, MCS kann nicht losgesloest vom gesellschaftlichen, politischen, versicherungstechnischen Kontext diskutiert werden.

Warum es mit MCS so verschiedenartige Probleme gibt, ist doch gerade, dass MCS sowohl ein gesellschaftliches, ein politisches, ein versicherungstechnisches Problem ist, ausserdem ein medizinisches, ein juristisches, ein philosophisches, ein psychologisches, ein paedagogisches und ein soziales.

Einige Gedanken

1) zum sozialen, gesellschaftlichen Problem:

MCS-kranke brauchen eine schadstoffarme Umgebung, also zum Beispiel Duftstofffreiheit um sich rum. Das bedeutet, dass von den Menschen im sozialen Umfeld des/der Kranken eine gewisse Ruecksichtsnahme abverlangt wird. Wenn diese aber merken, dass sie sich ohne Duftstoffe gesundheitlich besser fuehlen, klappt das meist recht gut. Informationen ueber die Toxizitaet von Duftstoffen ist also in diesem Fall Vorraussetzung.

2) zum gesellschaftlichen Problem:

Wenn unsere Gesellschaft das Problem MCS und schadtstoffbedingte Krankheiten tatsaechlich ernst naehme, dann muesste sie sich in ganz anderem Masse fuer eine schadstoffaermere Umwelt einsetzen. Da sie dazu noch kaum bereit ist, ist Verdraengung angesagt. Ein Resultat dieser Verdraengung ist die Diffamierung der MCS-kranken.

Ingrid Scherrmann
Email: info@safer-world.org
Scherrmann@tesionmail.de
Web: www.safer-world.org

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mcs-klage@web.de
unregistriert
erstellt am 24. April 2001 um 00:17 Uhr             
Mitstreiter für Sammelklage gesucht !

Jetzt reichts !

Wir Chemikaliengeschädigten fordern Schadensersatz für alle materiellen
und nicht materiellen Schäden und sofortige adäquate medizinische
Behandlung. Nur gemeinsam sind wir stark, um unsere Rechte zu vertreten.
Machen Sie mit , melden Sie sich , da anscheinend alle Verantwortlichen
dem Ausmaß der MCS-Erkrankung recht tatenlos zusehen, obwohl in den
USA bereits zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zu MCS vorliegen.
Nach Informationen des SAT1-Magazins "Planetopia" vom 25. 03. 2001
schätzt das Robert-Koch-Institut die Anzahl der MCS-Erkrankten in
Deutschland auf 1 Millionen Menschen.

Machen Sie mit , melden Sie sich ! E-mails an : mcs-klage@web.de
[/quote]

Wir reden so viel über die Kosten im Gesundheitssystem. Warum nicht endlich die WAHREN Ursachen bekämpfen? Warum nicht endlich die Verursacher zur Verantwortung ziehen. Oder gilt es bei der Gesundheit plötzlich nicht mehr, das so gepriesene Verursacherprinzip!?

ama
http://www.ariplex.com/ama/amatoner.htm
(über Ursachen)

B.P.Hennek
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 09:09           
Meine persönliche Meinung ...

Kenntnisse aus dem Bereich Psychiatrie oder Tiefenpsychologie und/oder der traditionellen Toxikologie reichen nicht aus um das Krankheitsbild EI/MCS zu verstehen. Auch die Psychologie hat das "Normale" immer noch nicht erforschen können. Zwischen Psychiatern und Psychologen wird ein Weltanschauungskampf bis aufs "Messer" in dieser Frage geführt. Die dynamische Wirkung von neurotoxisch wirkenden Substanzen auf den Menschen bleibt dabei auf der Strecke. Schubladendenken führt zur Isolation EI/MCS Kranker und treibt diese in den finanziellen und gesundheitlichen Ruin. Stellt sich eine Sparte an die Seite der Betroffenen, wie z.B. die Umweltmedizin, dann werden diese Leute mit Rufmordkampagnen oder gar Prozessen überzogen und somit zum Schweigen gebracht. Auch Betroffene und deren Sympathisanten werden von interessierten Kreisen mit sektiererischer Zähigkeit angegriffen und beleidigt. Auch hier im MCS-Forum sind diese Personen bereits präsent, feige und anonym natürlich.

Der EI/MCS Kranke ist in Deutschland ein Mensch ohne Rechte. Obwohl er sogar bereit ist sein Vermögen für die Herstellung seiner Gesundheit einzusetzen und er damit dem Sozialsystem nicht zur Last fällt, wird der EI/MCS Kranke von selbsternannten Experten ständig diffamiert und diskriminiert (sh. Beiträge im ZDF-Forum).
.
Bestimmte Professoren, die auch als Gutachter tätig sind, schwingen sich dazu auf EI/MCS Kranke in Gutachten als "Ökochonder" zu bezeichnen. Dabei ist die Bezeichnung "Ökochonder" eine reine journalistische Sprachschöpfung (Erfinder war Journalist der Zeitschrift MMW!) und keine medizinische Diagnose. Ist das nicht Scharlatanerie in höchster Ausprägung?

Wichtig ist: der EI/MCS Kranke muss rehabilitiert werden, d.h. wieder in der Gesellschaft die Rechte haben können, die alle haben. Zwang durch die Mehrheit der Stärkeren, Gesünderen, Zielorientierten kann die Demokratie nicht bejahen.

Heilen und gleichzeitig menschliche Rechte schützen muss die Devise lauten. Von der Wissenschaft muss ein neues Bild der EI/MCS Krankheit erwartet werden können. Einige Normen und Vorstellungen über gesund und krank müssen dabei sicher über Bord geworfen werden. In einer Studie aus Erlangen ist eben erst gemeldet worden, dass jeder zweite der frühpensionierten Lehrer in Bayern psychisch krank wäre. Was sind die wahren Gründe hierfür?

Wird es irgendwann möglich sein einen konstruktiven Dialog zu EI/MCS zu führen und unter welchen Bedingungen?

Niemand muss sich meiner Meinung anschließen!

Weiterer Beitrag im Thread: "Eiszeit für Umweltkranke" hier in diesem Forum ...

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