Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi668-7.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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  Wo könnten Kosten praktisch gesenkt werden? (Seite 7)

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Autor Thema:   Wo könnten Kosten praktisch gesenkt werden?
Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 18. April 2001 19:37     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Herr Ruf: wacker gebrüllt! Die Sätze werde ich mir auf meinen Schreibtisch kleben, damit ich sie jeden Tag vor Augen habe! Besser hätte man die Situation nicht beschreiben können!

Dr. C.R.: die Qualitätsdiskussion ist lediglich eine neue Idee der Politiker, Ärzte zu unterdrücken. Nun sinds nicht mehr nur zu viele, die sind auch noch zu doof. Warten Sie nur noch ein paar Wochen, dann wird derjenige, der den Politikern/Kassen keine Nachweise zeigen kann, weniger bezahlt bekommen. Um nichts Anderes geht es hier, die wollen nur wieder Geld schneiden. Argumente, unser Gesundheitswesen sie so schlecht, sind an den Haaren herbeigezogen, das ominöse "Gut"achten muß da eine ganz haarsträubende Konstruktion heranziehen. Wenn nämlich ganz einfach die Lebenserwartung herangezogen worden wäre, stünde Deutschland blendend da, ähnlich wie die USA. Aber die begnadeten Hirne nahmen die Anstiegsgeschwindigkeit der Lebenserwartung. Da kann ein Land, das eine Lebenserwartung von bspw. 32 Jahren, also extrem mies (ja, sowas gibt es!!) seine Säuglingssterblichkeit von 20% auf 10% reduzieren (bei uns liegt die im ProMILLE-Bereich!), schon steigt deren Lebenswerwartung vom 32 auf 36 Jahre, in kurzer Zeit also um 10%. Boah eh, haben die ein gutes Gesundheitswesen, sagen unsere "Experten"-Hirne! Egal, ob dort kaum einjer 40 Jahre wird oder überhaupt nur einen Arzt sehen kann in seinem Leben. Nur, um unser Gesundheitswesen schlecht zu reden, einen anderen Auftrag hatten die wohl nicht.

ama
unregistriert
erstellt am: 18. April 2001 21:05           
>harald Ruf
>unregistriert
>erstellt am: 18. April 2001 12:12

>Ein Land in welchem es möglich ist, dass
>einem Urlauber ein Preisnachlaß dafür
>zugestanden wird, mit Behinderten einen
>Urlaub verbringen zu müssen oder ein
>Nachbar der auf Unterlassung klagt - und
>auch Recht bekommt - dass ein behindertes
>Kind im Garten keine "Laute" mehr von sich
>gibt, ist diesbezüglich zu allem fähig.

Herr Ruf, Sie haben etwas vergessen. Etwas sogar sehr wichtiges; aber etwas, worauf ich noch warte: darauf, daß die BigBrother-Geräusche des Fernsehers aus dem Nachbarzimmer als schwere Wertminderung des Urlaubs gelten.

Deutschland, das Land der Dichter und Denker.

Denkste!

ama
http://www.ariplex.com/sfb/sfba0163.htm
(über Überfluß)

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 19. April 2001 00:04     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Lieber Herr Solga, liebe Mitleser,

es ist tatsächlich der A n s t i e g der Lebenserwartung ein vernünftiger Parameter für internationale Vergleiche ... Achtung, genau lesen, das ist spannend... : internationale Vergleiche der Wirksamkeit präzise d e f i n i e r t e r A k t i o n e n von p u b l i c h e a l t h. Genau da zielt (intuitiv ?) Ihr Beispiel hin. Ein Entwicklungsland, das es schafft, seine Säuglingssterblichkeit von horrend auf halbhorrend zu reduzieren, schafft das nur mit einer, boah ey, ganz exzellent gezielten, geplanten und durchgehaltenen Aktion, beispielsweise mit der gelungenen Stillförderung und Abschaffung von Saugflaschen in einem Land mit unzureichender Trinkwasserhygiene.

Für Vergleiche der globalen Wirksamkeit und Qualität eines privatwirtschaftlich organisierten lediglich solidarisch finanzierten Gesundheitswesens in einem höchstentwickelten Land eignet sich die Lebenserwartung nicht, ihr Anstieg natürlich schon überhaupt nicht. Dafür müssen vollkommen andere Meßmethoden und Maßeinheiten verwendet werden.

Das müssen auch die Gesundheitsrapporteure gewußt haben. Daß sie derlei Vergleiche dennoch anstellen, ist schauderhaft unehrlich und bloß polemisch.

Daß Politiker als notorische Nichtfachleute derlei Feinheiten kapieren, das sollten wir wohl lieber nicht unterstellen.

PR

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 19. April 2001 01:02     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Die Veränderung der Anstiegsrate der Lebenserwartung ist nicht nur (eher selten)ein Maßstab für public health Maßnahmen. So z.B. kam es durch Zuwanderung durch Flucht aus einem afrikanischen Nachbarland plötzlich zu wesentlich mehr Älteren, da war die Lebenserwartung plötzlich hoch, sehr schnell gestiegen, oder der Fall der Yanomami-Sterilität 1956: plötzlich brauchten die wenigen geborenen Kinder nicht mehr verhungern, überlebten also die ersten drei Jahre, plötzlich wurden die Indios nicht mehr 32 Jahre alt, sondern 35 Jahre, innerhalb von 3 Jahren. Und am Gesundheitswesen wurde im 2. Falle gar nichts getan, das im 1. Fall ist komplett dekompensiert.

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 13:42           
Ja,Sie haben alle recht.Zwei Semester Statistik für alle unsere Politiker zur Fortbildung.Damit sie systematische Fehler und statistische Fehler zu unterscheiden lernen.Systematische sind z.B.echte Denkfehler (falsche Fragestellung).Oder falsche Grundgesamtheiten die verglichen werden.All das haben Sie auch an anderer Stelle in diesem Forum schon aufgezeigt.Ein Armutszeugnis für unsere Politiker, die offensichtlich dringenden Fortbildungsbedarf haben.

ama
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 13:53           
>Dr.C.R.
>unregistriert
>erstellt am: 19. April 2001 13:42

>Ja,Sie haben alle recht.Zwei Semester
>Statistik für alle unsere Politiker zur
>Fortbildung.Damit sie systematische Fehler
>und statistische Fehler zu unterscheiden
>lernen.

Gar so unwissend sind die Politiker vielleicht nicht. Aber sie halten das Volk für so dumm, daß sie ihm jeden Blödsinn auftischen können.

Wenn die Politiker WIRKLICH so dumm sind, dann gehören sie fristlos raus aus dem Amt, OHNE jede Pension. Und ab in die Altersheime, so wie die Zivis. Damit sie einmal in ihrem Leben etwas sinnvolles tun.

Oder die Politiker sind NICHT so dumm. Dann gehören sie auf der Stelle in den Knast.

ama
http://www.ariplex.com/ama/amapol01.htm
(über Wissen und Tun der Politiker)

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 13:58           
ama, ich halte Dummheit für das wahrscheinlichste bei den Politikern.Sie sind so dumm, daß sie uns unterschätzen.Und sie können keine Statistiken lesen.Eine Grundvoraussetzung für Politiker.Fortbildung ist angesagt.

ama
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 14:20           
>Dr.C.R.
>unregistriert
>erstellt am: 19. April 2001 13:58

>ama, ich halte Dummheit für das
>wahrscheinlichste bei den Politikern.Sie
>sind so dumm, daß sie uns unterschätzen.Und
>sie können keine Statistiken lesen.Eine
>Grundvoraussetzung für Politiker.
>Fortbildung ist angesagt.

Immerhin können die lesen.

Schecks zum Beispiel.

ama
http://www.ariplex.com/gbb/gbb_018.htm
(über lesenswerte Bücher)

Margot
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 14:44           
Klar dass "ama" intime Geräusche aus dem Nebenzimmer/Wohnung stören, da dürfte der pure Neid sein, denn um "ama" wird es wohl sehr einsam sein, den bei den verquasten Ideen und Hirngespinsten die sie pausenlos produziert hält es doch kein Mensch bei ihr aus. Wer tut sich sowas schon als Partner an?
Ist ja schon hart an der Grenze zum Wahn.
Behandkungsbedürftig auf jeden Fall.

Sagen Sie mal "ama" (sie Papageienvogel) merken Sie eigentlich garnicht wie dümmlich Sie sich aufführen?

Margot

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 16:31           
Nun habe ich doch noch einen echten Beitrag zur Kostensenkung gefunden und das ausgerechnet von einem Vertreter der PKV:

http://www.yavivo.de/Expertenrat/Forum/PKV/987673008/message.html

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 17:56           
Glückwunsch ! "Veritas" !
Ist ja ein echter "Hammer" !!!!

TronII
unregistriert
erstellt am: 24. April 2001 23:47           
Sagen Sie mal, Margot, haben Sie eigentlich noch alle Windungen auf der Rinde?

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 25. April 2001 00:34     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Rindungen auf der Wunde ?
Rundungen auf der Winde ?
Wundungen auf der Runde ?

ama
unregistriert
erstellt am: 25. April 2001 02:14           
>Margot
>unregistriert
>erstellt am: 24. April 2001 14:44

>Klar dass "ama" intime Geräusche aus dem
>Nebenzimmer/Wohnung stören,

Wie bitte!? Intim? Ich schrieb wörtlich:

[quote]
Herr Ruf, Sie haben etwas vergessen. Etwas sogar sehr wichtiges; aber etwas, worauf ich noch warte: darauf, daß die BigBrother-Geräusche des Fernsehers aus dem Nachbarzimmer als schwere Wertminderung des Urlaubs gelten.
[/quote]

BigBrother ist eine Fernsehsendung. Ich betrachte es im übrigen WIRKLICH als eine Wertminderung des Urlaubs, diese Fernsehsendung auch nur hören zu müssen.

Die Verblödung des Fernsehens wird ja heute nur noch übertroffen von den Grenzfällen in den WWW-Foren.


>Sagen Sie mal "ama" (sie Papageienvogel)
>merken Sie eigentlich garnicht wie dümmlich
>Sie sich aufführen?

Köstlich. Sie sind unübertrefflich.


>Margot

ama
http://www.ariplex.com/ama/amadof01.htm
(über Grenzfälle)

MBG
Mitglied
erstellt am: 17. Mai 2001 17:09     Sehen Sie sich das Profil von MBG an!   Senden Sie MBG eine eMail!     
An lucky:

>Sie müssen neben der Ausgabenstruktur auch >die Sozialdaten der Versicherten betrachten.
>Die TK hat immer noch ein relativ junges, >relativ gut verdienendes Klientel.

Da haben Sie recht. Wenn Sie meinen Beitrag genau lesen, dann werden Sie feststellen, daß ich nicht unterstellt habe, daß die TK an dieser für sie günstigen Situation schuld ist. Das waren sicherlich die Versicherten selbst. Dennoch bleibt die Frage, ob man den von mir beschriebenen positiven Effekt nicht ernsthaft nutzen sollte.

MfG MBG

Milch...
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 09:25           
http://www.ariplex.com/ama/amadoc01.htm

Der Landarzt kommt aus dem Urlaub zurück und bespricht sich kurz mit seinem Vertreter. Wie von der Tarantel gestochen rennt er aus dem Zimmer zu seiner Frau und erklärt ihr ganz aufgebracht: "Uschi, wir sind ruiniert. Stell dir vor, der Trottel hat in drei Wochen meine sämtlichen Patienten geheilt!"

=> Nun surfen alle mit einem " ama " im Internet, wo sie richtig krank werden !

=> Wir müssen unser ganzes Geld "investieren", sonst kommen alle auf den Friedhof und wir auch !!

=> Hätte ich doch bloß nie Urlaub gemacht !!!

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