Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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  Rheumaliga mit medikamentöser Unterversorgung Ihrer Patienten im Jahr 1999 zufrieden.

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Autor Thema:   Rheumaliga mit medikamentöser Unterversorgung Ihrer Patienten im Jahr 1999 zufrieden.
Seitz
Mitglied
erstellt am: 09. November 2000 13:20     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Berlin (rv/udo). Die Deutsche Rheuma-Liga hat das Aktionsprogramm zur Arzneimittelverschreibung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als "Aufruf zum Mißbrauch der Patienten" kritisiert. In einem Begleitschreiben zum Aktionsprogramm fordere die KBV die Ärzte auf, den Patienten klar zu machen, daß sie gemeinsam mit ihrem Arzt in der "Rationierungsfalle" stecken würden. Dies seien "unsachliche Aussagen", um die Patienten unter Druck zu setzen, sagte Christine Jakob, Präsidentin der Liga. Vizechefin des Verbandes ist die SPD-Gesundheitsexpertin Gudrun Schaich-Walch. 50 Prozent der KVen hätten 1999 das Arznei- und Heilmittelbudget unterschritten. Die KBV sei mit ihrem derzeitigen Verhalten mit Schuld daran, wenn chronisch kranke Patienten nicht ausreichend versorgt würden. Die Betroffenen würden zwischen den Ärzten hin und hergeschickt und erhielten Verschreibungen z Teil nur noch auf Privatrezept, so Jakob.

Kommentar:
Im Jahr 1999 sei also alles in Ordnung gewesen. Keine Unterversorgung der Rheumapatienten. Einge Studien aus der jungsten Zeit ergeben andere Ergebnisse. Aber wenn die Patienten so zufrieden sind soll es uns Ärzte nur recht sein.
Eine Frage brennt mir aber doch noch unter den Nägeln. Woher weiß Frau Jakob eigentlich, daß in den KVen, die ihr Budget letztes Jahr eingehalten haben keine Unterversorgung stattgefunden hat???

Ich habe relatv viele Rheumapatienten, da ich während meiner Ausbildung 2 Jahre in einer Rheumaklinik gearbeitet habe. Als ich meine Pat. heute mit dieser Aussage konfrontiert habe war nur verständnisloses Kopfschütteln zu sehen.

m.s.

Gast
unregistriert
erstellt am: 10. November 2000 12:50           
Wieso lassen sich solche Patientenvertreter so naiv für politische Zwecke mißbrauchen?

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 10. November 2000 13:13           
Der Patient, zumindest der mit einer Krankheit neu Eingestellte, merkt doch die Rationiereung gar nicht!
Da der Arzt ja gesetzlich gezwungen ist, in seine Therapieentscheidung die Wirtschaftlichkeit mit einzubeziehen, wird er dies natürlich tun müssen, sonst wird er zum Gesetzesbrecher. Also wird er u.U. andere Therapien wählen, als er dies tun würde, wenn er allein medizinische Erwägungen einfließen lassen dürfte. aber das darf er nicht. Daß es Alternativen zur Therapie gibt, bekommt doch der Durchschnitttspatient gar nicht mit. Befragungen von Patienten über ihre "Zufriedenheit" ist daher nur Populismus.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 10. November 2000 16:06     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Aufgabe einer Selbsthilfegruppe wie der Rheumaliga ist es für mehr Transparenz in ihrem Sektor zu sorgen. Gerade deshalb hat sich die Rheumaliga mit dieser Stellungnahme einen Bärendienst erwiesen.

m.s.

H.Haid
unregistriert
erstellt am: 10. November 2000 18:55           
Wir haben gestern im Anschluß an einen Vortrag über die Kommentierung unserer Verbandspräsdentin diskutiert. Wir finden diese Stellungnahme nicht unseren Interessen dienlich.

H.Haid, Bad Bergzabern

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