Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Impfen sinnvoll ?
Saschi
unregistriert
erstellt am: 07. Februar 2001 17:13           
Sehen Sie, das meinte ich mit: Unsachlich, beleidigend und überheblich.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 07. Februar 2001 17:59           
Tja,Saschi....hier ist nicht irgendsoein Öko-Tanten-Forum,wo der Fachmann mit seinen Fakten von mißlaunigen,beleidigenden und bornierten Damen und ebensolchen Redaktionen herausgeschmissen wird,um wieder in Ruhe über die Entfernung von Karottenflecken debattieren zu können.

Hier unterhalten sich richtige Erwachsene.

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 18:40     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Hallo Saschi,
Ihrer Meinung kann ich mich nur anschließen. Was Herr Behrmann, KA so von sich gibt ist reichlich unverschämt. Besonders seine letzte Stellungnahme ist eigentlich eine einzige Beleidigung. Anscheinend ist er der Meinung, daß er studiert hat und deshalb allwissend ist. Jeder Zweifel an seiner Unfehlbarkeit ist eine Beleidigung. Unfehlbar ist aber nur der Papst und nicht einmal dem nehme ich das ab.
Ich hoffe, daß ich in den Augen von Herrn Behrmann (Dr.Behrmann ?) erwachsen genug bin um mir eine Meinung bilden zu können. Allerdings glaube ich nicht, daß er Nichtmediziner für voll nimmt.
Mein Arzt oder der meiner Tochter wäre er nicht. Wenn er mit seinen Patienten genauso redet hätte ich ihn, als sein Patient, schon längst zu einem Duell auf vier Fäuste gefordert.
MfG U.E.

Stiens
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 20:02     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Nochmal(!):

1. Impfkampagnen dienen in erster Linie der Gemeinschaft und nicht dem Einzelnen!! (Ausnahmen - s.o. - möglich)

2. "Wo gehobelt wird, fallen Späne...", d.h. hier: Impfschäden sind notfalls in Kauf zu nehmen. (Pech für den Einzelnen) Sie werden ja auch gut "entschädigt"!

3. Beispiel Pockenimpfung: Lt. WHO sind die Pocken "ausgerottet" auf Grund der "Pflicht"impfungen. Ist das nichts??? Auch durch die Pockenimpfung sind einzelne geschädigt worden, aber ist das nicht zu akzeptieren für die Gemeinschaft?? ("Der Mensch ist ein soziales Wesen ...")

4. "Volksgesundheit" hat wenig mit dem einzelnen Fall zu tun, aber ist von immenser Bedeutung!

5. "Impfgegner" sind also Menschen, die - aus verständlichen(!) Gründen - ihr Eigenwohl über das der Gemeinschaft stellen, und zusätzlich davon profitieren, dass andere anders denken (und handeln!)

Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 07. Februar 2001 20:04           
Ich danke meinem Schöpfer jeden Abend,das es in unserer Praxis keine Enchelmayers und keine Saschis gibt.

Spulen Sie sich mit Ihrem Schmalspurwissen nicht so auf.

Was wirklich unverschämt und gemein ist,sage ich Ihnen: wenn man Kinder an Masern,Keuchhusten und HIB-Meningitis sterben sieht,obwohl sie hätten geimpft werden können.Und daß es debile Eltern gibt,die ihre Kinder zu Masernparties schicken,weil sie ja nach (potentiell lebensgefährlichen) Masern einen Entwicklungsschub machen........

Meine etwas herbe Einstellung Saschi gegenüber hat eine längere Vorgeschichte:

Aus der Ecke,in der sie sich bewegt kam auf meine Veröffentlichung des offiziellen Stiko-Impfplanes unter der Überschrift "optimaler Impfplan" ein Sperrfeuer zurück unter den Überschriften "optimaler Tötungsplan".
Meine Adresse wurde ausfindig gemacht,veröffentlicht und Telefonterror betrieben.Im Internet wurde meine Frau(die damit gar nichts zu tun hat) aufs übelste beleidigtM;jede Menge weitere Aktionen weit unter meiner Gürtellinie.
Eine ganz besonders intelligente Dame aus diesen Reihen hat mich bei meiner Ärztekammer verklagen wollen mit der Begründung,ich sei wegen meiner online-Zeiten
internetsüchtig und zur Berufsausübung nicht mehr in der Lage(ich hatte damals Urlaub).


Eine sachliche Auseinandersetzung war den Damen nicht möglich.Woher denn auch ?

Saschi
unregistriert
erstellt am: 07. Februar 2001 20:45           
Herr Behrmann, das nehmen Sie bitte zurück. Aus unseren "Reihen", womit Sie sicher unser Mütterforum meinen, ist mit einiger Sicherheit nichts dergleichen gekommen. Das wäre auch über das Ziel hinaus geschossen. Sie haben allerdings schon zu Beginn unserer unerfreulichen Bekanntschaft diese Geschichte erzählt. Ich gehe davon aus, daß Sie durch die Wirren Ihres Impffeldzuges nicht mehr durchblicken und nicht mehr wissen, wann Sie wo wen beleidigt haben, und wann Sie aufgrunddessen wo von wem beleidigt wurden.
Seien Sie sicher, daß solche Aktivitäten nicht von uns kamen oder kommen werden. Wir investieren unsere Energien wirklich lieber in wichtigere Dinge - zB die Entfernung von Karottenflecken aus Babylätzchen...

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 20:46     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Was soll eine Meldepflicht für Impfschäden bringen? Die Kompliaktionsraten der Imofungen sind seit Jahrzehnten bekannrt, da sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Wenn ein Arzt den Schaden erkennen kann, wird er den auch entsprechend behandeln. Wenn er ihn nicht erkennen kann (oder meinetwegen nicht will, wobei eine so schwere Pflichtverletzung schon sehr bemerkenswert wäre!), dann nutz doch eine Meldepflicht auch nichts. An Saschi: das Risiko, einen Verkehrsunfall zu erleiden, liegt bei etwa 1:10000, bei Kindern bis 10 Jahren 1:8000. Das Risiko eines Impfschadens beträgt etwa (unterschiedlich je nach Impfung!!) im Bereiche von 1:10000. Wenn Sie Ihr Kind nicht impfen lassen, gehen Sie dann auch nicht auf die Straße mit ihm? Wäre doch logisch, nicht?

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 20:49     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Re: Stiens: volle Zustimmg. Auch nochmal (leider nicht von mir, "trotzdem" gut, der Vorschlag): Wer sich oder seinen Schutzbefohlenen nicht hat impfen lassen, ohne daß dem medizinische Gründe entgegenstanden, und die betreffende/betroffene Person bekommt die Krankheit, soll die Krankheitskosten bis zu der für ihn zumutbaren Grenze übernehmen.

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 21:11     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Hallo Herr Behrmann,
möglicherweise gut, dass es in Ihrer Praxis keine Enchelmayers und Saschis gibt. Die könnten ja nachfragen und das darf man ja nicht. Schmalspurwissen, was ist das ? Vielleicht wenn man nicht Medizin studiert hat ? Sind Ihrer Meinung nach alle Nichtmediziner Trottel ?
Übrigens gab es, nach meinen Informationen, zwischen Juli 1994 und Juni 1995 62 HIB-Fälle. Davon waren 33 geimpft, also 53,2 % !!! Es handelt sich bei dieser Erkrankung um eine bakterielle Meningitis, die, wenn sie vom Arzt erkannt wird, problemlos behandelbar ist. Die Impfung kostete nach der Roten Liste 1992 DM 150.- pro Impfling. Bei ca. 1 Million Geburten/Jahr ===?
Ich halte das nicht für sinnvoll. Aber da sind Sie sicher anderer Meinung.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 21:15     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Zum Einen ist zu fragen: wieviele HiB-Fälle hat es n i c h t gegebe ?

Zum Anderen: bakterielle Meningitis, harmlos zu behandeln ?

Wer hält da wen für blöd ?

PR

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 21:39     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
achso, auch die Diagnostik ist nicht gerade vollkommen problemlos. Die Haemophilus- Meningitis sieht man dem Kind nicht an der Nasenspitze an, sondern am Resultat der Lumbalpunktion. Das ist kein ganz harmloser Eingriff. Das Resultat liegt im Optimalfall nach zwei Tagen vor. Das kann ein bißchen spät sein. Die Behandlung ist stationär, ihre Kosten übertreffen die der Impfung um einen zweistelligen Faktor.

Ich wäre sehr sehr vorsichtig damit, mit Halbwissen ganz Unwissende aufs Eis zu führen. Dieser Rat hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit dringend erforderlicher Sorgfalt.

PR

Impfling
unregistriert
erstellt am: 07. Februar 2001 22:07           
Hallo, wer erklärt mir mal die Sache ?
Ich habe bisher im Internet nicht ein
einziges Forum gefunden in dem Hausfrauen,
Sekretärinnen, Masseure und andere Leute mit
einem Kfz Meister über die Einstellungsparameter der elektronischen Motorsteuerung beim 7 er BMW diskutieren. Daher konnte ich auch niemanden finden, der den KfZ Meister
für überheblich hält, wenn der sagt. "davon
versteht´s nix".
Aber ich habe jede Menge Foren gefunden in denen o.g. Leute mit Medizinfachleuten über
komplizierte medizinische Sachverhalte streiten. Da ich mal unterstelle, daß ein Mensch ein klein wenig komplizierter als eine
Motorsteuerung ist, bleibt nur die Hypothese:
Weil jeder Mensch seinen Körper mit sich täglich herumträgt, meint er auch viel von dessen Funktion zu verstehen. Die meisten
Ärzte geben zumindest zu, daß sie nur einen
kleinen Teil der Funktion des menschlichen
Körpers kennen. Manchen Laien scheint die
Fähigkeit zum Erkennen der eigenen Grenzen
abhandengekommen zu sein, oder???
Wie kommt das nur ?
MfG Euer Impfling

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 07. Februar 2001 22:59     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
danke, is wohl so
PR

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 08. Februar 2001 01:02           
Von Herrn Enchelmayer:

Hallo Herr Behrmann,
möglicherweise gut, dass es in Ihrer Praxis keine Enchelmayers und Saschis gibt. Die könnten ja nachfragen und das darf man ja nicht.


Natürlich SOLL man das.Wir sind absolute Fans von mündigen Patienten(-eltern).Am libsten sind mir die,die mit einem langen Fragenzettel kommen.
Die null Prozent Impfgegner sind übrigens nicht unser Verdienst.Die Leute hier wissen einfach Bescheid und überragen Leute wie Sie um Einiges.


Schmalspurwissen, was ist das ? Vielleicht wenn man nicht Medizin studiert hat ?

Da könnte schon mal was dran sein!


Sind Ihrer Meinung nach alle Nichtmediziner Trottel ?

Nein;was soll die "Frage"?(plump!)


Übrigens gab es, nach meinen Informationen, zwischen Juli 1994 und Juni 1995 62 HIB-Fälle. Davon waren 33 geimpft, also 53,2 % !!!

Ich bin mir gar nicht sicher,ob die Zahl stimmt.Aber es gab welche.Und -oh,wunder-
es waren alles UNVOLLSTÄNDIG geimpfte Kinder,mit einem Anfangsimpfstoff,der noch nicht solch sicheren Impfschutz gebracht hat wie die Heutigen.Außerdem wurde damals nur 2x im 1.Lebensjahr geimpft;heute wissen wir,daß es bei den meisten Impfstoffen 3 im 1.Lj.sein müssen.
Der allgemeine krasse Rückgang von lebensgefährlichen HIB-Erkrankungen ist allerdings seit damals offensichtlich und beweisbar.


Es handelt sich bei dieser Erkrankung um eine bakterielle Meningitis, die, wenn sie vom Arzt erkannt wird, problemlos behandelbar ist.


Gefährlicher Unfug(zum o.g.Thema "Trottel")

Die Impfung kostete nach der Roten Liste 1992 DM 150.- pro Impfling. Bei ca. 1 Million Geburten/Jahr ===?

Das würden Sie sofort anders sehen,wenn jemand aus Ihrer Familie betroffen wäre.
So einfach ist das,Herr Schlaumayer.


Ich halte das nicht für sinnvoll. Aber da sind Sie sicher anderer Meinung.

ALLERDINGS.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 08. Februar 2001 01:21           
Nachtrag:

Außerdem fehlt dem Herrn Schlaumayer - wie allen seiner Attitude - jagliches statistische Verständnis:

Wenn ich eine sehr hohe Durchimpfungsrate habe,die zu einer Fast-Ausrottung einer Krankheit führt(wie in USA die Masern und hier die HIB-Erkrankungen),dann sind unter den dennoch Erkrankten LOGISCHERWEISE ein relativ scheinbar bemerkenswerter Prozentsatz von unvollständig geimpften und auch von vollständig geimpften Menschen;Denn :eine geringe Versagerquote gibt es.Das bestreitet niemand.

Ich weiß die ganz genauen Zahlen aus den diebezüglich vorbildlichen USA momentan nicht.Sicher ist aber,daß es dort pro Jahr ca. 96 Masernfälle gibt(die meist von idiotischen ,besonders deutschen Touristen eingeschleppt wurden),
So: Da wir eine Masern-Impfversagerquote nach nur 1 Impfung von 15% wissen und noch 2 Impfungen(das ist unbedingt erforderlich) eine von immer noch 1%,ist es logisch,daß Patienten die Masern-Impfungen hatten,erkranken.

Ja und dann kommen die Schlaumayer und die Saschis,die in allen Impfgegner-Pamphleten das gelesen haben und intonieren dummfrech:
16 oder auch 20%(aus anderen Gründen) Masern bei Geimpften.

So verhält es sich mit Enchelmayers HIB-Zahlen auch.

Daß das aber 16% von ganzen 96 absoluten Maserenerkrankten sind,das raffen sie nicht,können sie auch gar nicht.

Es ist zu schwierig.

USA planen die Masernimpfpflicht fürs deutsche Touristenvisum und Einwanderer.

B
unregistriert
erstellt am: 08. Februar 2001 03:24           
.. der Universalgelehrte hat gesprochen...

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 08. Februar 2001 03:55           
Wo er Recht hat, hat er nun mal Recht.
Daran ändern auch flappsige Sprüche nichts.
Sie verstärken nur die Vermutung auf mangelnde sachliche Argumente.
Klaus Vetter

D.P.
unregistriert
erstellt am: 09. Februar 2001 11:27           
Ich verfolge die Diskussionen in diesem Forum nun schon eine ganze Zeit und wollte dazu eigentlich nicht Stellung nehmen. Die Äußerungen einiger Diskussionspartner veranlassen mich jedoch zu folgenden Anmerkungen:

Zu Saschi und Herrn Enchelmayer

Es bleibt Ihnen ja unbenommen, sich nicht impfen zu lassen, wenn Sie so große Vorbehalte dagegen haben. Was ich nicht verstehen kann, ist ihre Reaktion, dass sie, obwohl versucht wurde ihnen die Hintergründe und Risiken in aller Offenheit zu erläutern, darauf bestehen im Recht zu sein. Wenn sie diesen Weg - mit all seinen Risiken - für sich als richtig empfinden, so ist das ja ok.
Aber warum sollen die Ärzte ihnen das auch noch wider besseres Wissen bestätigen?

Kommt hier etwa ein klein wenig "Vollkaskomentalität" zum Vorschein, dass man sich für den Fall einer Erkrankung, die sich dann doch als nicht so harmlos erweist (Stichwort: "...problemlos zu behandelnde HiB..."), darauf zurückziehen kann, "Aber der Arzt hat mir doch bestätigt, dass...."??? (zugegeben - leicht polemisch...)

Zum Schluss noch eine Bemerkung zu Herrn Joswig, der sich ja auch hier zu diesem Thema geäußert hat.

Jemanden der via Internet u.a. folgende Thesen verbreitet:
"... Man braucht sich gar nicht vor einer Hepatitis B zu schützen, da dies keine Krankheit, sondern eine Heilung ist"...
"... Das Hepatitis B Virus ist vollkommen harmlos und sollte in jedem Menschen vorhanden sein,..."
kann ich nur empfehlen, sich mal jemanden anzuschauen, der an einer durch Hepatitis B ausgelösten Leberzirrhose krepiert. Dieses zweifelhafte Vergnügen hatte ich während eines mehrwöchigen Krankenhausaufenthaltes im letzten Jahr. Offen gestanden etwas, das ich nicht noch einmal sehen möchte.

Saschi
unregistriert
erstellt am: 09. Februar 2001 12:31           
Es ist so, daß ich mich eigentlich auch nicht mehr zu diesem Thema äußern wollte. Eingangs wurde aber ständig dieses Unwort "Impfmüdigkeit" benutzt, und ich halte diese Bezeichnung für falsch, was ich auch kommentiert habe.

Im weiteren Dialog, in dem ich ja auch vermehrt unsachlich angegriffen und beleidigt wurde, habe ich nur versucht, meinen derzeitigen Standpunkt klar zu machen. Ich habe nicht vor jemanden zu bekehren irgendetwas zu tun oder zu lassen.
Jeder muß für sich seinen eigenen Weg finden, denn keinem kann seine Verantwortlichkeit abgenommen werden:
Wer als Eltern impfen läßt muß für die evtl. Folgen genauso die Konsequenzen tragen, wie die Eltern, die nicht impfen lassen.
Und selbst wenn ein Impfschaden, so er denn als solcher anerkannt wird, vom Staat gecovert wird - eine finanzielle Entschädigung kann nicht alles ausgleichen...

Was mich an diesen ganzen leidigen Diskussionen immer wieder stört ist die Tatsache, daß jeder, der sich - aus welchen Gründen auch immer - gegen Impfungen entschieden hat, von der allwissenden und fehlerlosen Schulmedizin als kriminell hingestellt wird.
Ich käme nie auf die Idee, jemanden derart anzupöbeln und anzugreifen, weil er sich nach eingehender Information für das Impfen entschieden hat.
Eine Diskussion wiederum kann konstruktiv sein, und ich hatte mit andersdenkenden Eltern durchaus schon sehr konstruktive und sachliche Diskussionen.

Sobald man aber mit Schulmedizinern darüber spricht, wird man in einer Art angegriffen und abgekanzelt, daß einem nur noch die Spucke wegbleiben kann.
Aber das kann es doch nicht sein?

Ich habe begründete Zweifel in die Schulmedizin - ich bin in der Vergangenheit mehrfach nachweislich falsch behandelt worden, was mich unter anderem nach einer falsch ausgeführten OP ein Teil meines Augenlichtes gekostet hat. Mein Mann hat ähnliche Erfahrungen, und in unserem Freundeskreis sind Ärzte, die in lockerer Runde mal gerne aus dem Nähkästchen plaudern - es geht weiß Gott nicht perfekt zu im deutschen Gesundheitswesen.

Wie könnten wir also dann blauäugig diese "staatlich geförderte Körperverletzung" an unserem Sohn zulassen, ohne uns intensiv mit dem Thema befaßt zu haben?

Wir betrachten uns auch nicht als Impfgegner, sondern als impfkritische Eltern. Wir denken durchaus über die Gabe von Impfungen nach. Sicher ist nur, daß wir nicht nach STIKO impfen lassen werden.

Ich würde es begrüßen, wenn ein Weg gefunden würde, sachlich aufeinander einzugehen. Impfschäden sind nicht nur Hirngespinste, denn wenn es sie nicht gäbe, bräuchten wir nicht zu zweifeln und alle wären kerngesund. Dem ist aber nun mal nicht so, auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen.

Saschi

Impfmama
unregistriert
erstellt am: 09. Februar 2001 17:15           
So, dazu werde ich nu auch was schreiben, denn ich und meine Kids sind alle geipmpft und das machen wir regelmäßig wenn Impfen angesagt ist.
Alle die sich und ihre Kids nicht Impfen lassen, sind eine Bedrohung für alle besonders in den Ländern (wenn mal da Urlaub gemacht wird) wo es keine Ipmfseren oder dergleichen gibt. Ich finde sowas unverantwortlich !! Vielleicht sollten mal Impfgegner an einer ansteckenden Krankheit leiden, so daß sie mal wachgerüttelt werden, wie wichtig doch manche Impfungen sind !

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 09. Februar 2001 17:53           
Saschi;ich bin gut damit gefahren,mir Informationen von da zu besorgen,wo ERFAHRUNG besteht und nicht von da,wo wild spekuliert wird.

kritische Mutter
unregistriert
erstellt am: 09. Februar 2001 23:48           
Nachdem ich die Diskussion rund ums Impfen ein diesem Forum ein wenig verfolgt habe, möchte ich auch einmal meinen "Senf" dazugeben.
Ich bin Mutter einer 18 Monate alten Tochter und mache mir auch so meine Gedanken über das Impfen und die Notwendigkeit dafür. Doch für mich gibt es im Moment nicht ein ganz oder gar nicht bei dieser Thematik. Wir haben unsere Tochter sehr wohl die 5fach Impfung (Diphterie, Tetanus, Haemophl., Polio & Pert.) impfen lassen, da es mir sinnvoll uns wichtig erschien - in meinem unmittelbaren Umkreis gibt es zwei Erwachsene, die Polio hatten (mit Nachwirkungen). Ich möchte auch nicht den Versuch starten, was mit meinem Kind passiert wenn es (hoffentlich nie) von einem nicht geimpften Hund gebissen wird, und keine Tetanusimpfung hat. u.s.w.
Andererseits sind mein Mann und ich aber nach reiflicher Überlegung und studieren verschiedenster Unterlagen zum Schluss gekommen die Masern, Mumps, Röteln Impfung noch nicht zu geben. Unser Kind ist gesund und gut genährt. (ich würde ein kränkliches, extrem zartes Kind wahrscheinlich impfen lassen, da ich denke, dass es eine starke Infektion nicht so leicht wegsteckt, wie ein robustes). Ich habe bewusst "noch nicht" geschrieben, denn 1.) vielleicht überzeugt mich noch jemand vom Gegenteil und 2.) wenn meine Tochter in die Pubertät kommt und Röteln oder Masern noch nicht hatte, werden wir sie impfen lassen. Das gleiche gilt bei einem Buben mit Mumps.
Zu Hep.B - ich bin hier im Bedarfsfall für eine Impfung - auch bei Kindern. D.h. wenn es nicht anders möglich ist und man mit dem Kind in ein Land fahren muss, wo es von Bedeutung wäre, oder bei einer bevorstehenden Operation. Noch wollen wir diesbezüglich aber abwarten.
Bei der bisherigen Diskussion habe ich immer das Gefühl gehabt entweder man ist 100 % gegen oder 100 % für das Impfen. Gibt es nicht für jede Impfungen verschiedene Gesichtspunkte, die abzuwägen sind? Ich habe absolut nichts gegen die Schulmedizin und bin froh darüber, dass es erfolgreiche Behandlungsmethoden (oder Methoden zur Vorbeugung) in den verschiedensten Krankheitsfällen gibt. Ich finde es aber auch wichtig sich die Bedenken von kritisch eingestellten Personen anzuhören und abzuwägen. Ich bin zwar nicht zu 100% Saschis Meinung, was das Impfen anbelangt, ich verstehe aber ihre Einstellung und ihre Kritik an Ärzten, die sich eine Meinung gebildet haben und eine andere zum gleichen Thema nicht einmal in Betracht ziehen wollen, im speziellen, wenn der andere kein studierter Mediziner ist (was ja nicht bedeutet, dass derjenige nicht genauso mündig ist).

Saschi
unregistriert
erstellt am: 10. Februar 2001 10:42           
Herr Behrmann, ich bin von einer sog. Koryphäe auf den Gebiet der Netzhautoperationen operiert worden, die mir vor der OP ein Rest-Augenlicht von 80% garantiert hat (natürlich nicht vor Zeugen, als ich seinem Oberarzt enthusiastisch von meinen tollen Aussichten erzählte, konnte der sich das überraschte Gesicht nicht verkneifen - gesagt hat er nichts). Heute habe ich auf dem Auge noch ein knapp 30%iges Sehvermögen.
Und natürlich bestand bei dem Operateur jahrzehntelange Erfahrung (Chefarzt).
Wochen nach der mißglückten OP hörte ich zufällig bei der Nachuntersuchung wie einer seiner Assistenten etwas von "unnötiger OP" und "der wollte mal seine neuen 3 Millionen Mark teuren OP-Geräte ausprobieren." zu einem weiteren Kollegen flüsterte (da waren soviele, weil ich als Vorzeigeobjekt für Kollegen und AiPler rumgezeigt wurde...)
Na, ich danke. Soviel zum Thema "Erfahrung".

Impfling
unregistriert
erstellt am: 10. Februar 2001 12:02           
Hallo Saschi,
solche Erfahrungsberichte liest man oft, sie
werden auch gern in Arztserien verarbeitet.
Aber sieht man mal etwas genauer hin, passt
das Erlebte dann doch nicht mehr so in das
schnell vorgefasste Bild.
Nach Ihrer Beschreibung stellen sich folgende Fragen.
1.was war der Anlaß zur Operation ?
2.war die zu erwartende OP evtl. schwierig, oder weshalb haben Sie einen besonders erfahrenen Operateur gesucht ?
3. Wie wäre Ihr Sehvermögen ohne OP heute ?
4. Hat der zitierte CA ihnen wirklich wörtlich eine Garantie für die sichere Aufbesserung des Sehens auf 80 % gegeben, oder nur in etwa so formuliert ?
5. hat er ihnen nicht über Risiken der OP berichtet ?
6. Ist anzunehmen, daß die Meinung junger
Assistenten und Ärzte im Praktikum die Operation sein unnötig gewesen sicherer ist
als die eines "erfahrenen" Chefarztes ?
7. Ist es wahrscheinlich, daß Assistenzärzte
in Gegenwart der betroffenen Patientin sich über einen Behandlungsfehler Ihres Chefs zuflüstern ? ( wäre zumindest nicht besonders
klug bezüglich des eigenen Fortkommens ).
8. Wenn Sie den Eindruck haben, daß eine
Operation an Ihnen zum Zwecke der Testung neuer Gerätschaften ohne medizinische Indikation durchgeführt wurde, warum verklagen Sie den CA nicht ? Sie würden in einem Solchen Fall mit Sicherheit gewinnen.
Sie sehen viele Fragen, die einer sehr konkreten Antwort bedürfen und dies rational, ohne jede Emotion.
MfG Ihr Impfling

Impfling
unregistriert
erstellt am: 10. Februar 2001 12:08           
Oh, Saschi, ich hab noch eine wichtige
Frage vergessen.
Nehmen Sie an, daß wenn dem Chefarzt ein
peinliches Mißgeschick oder ein Behandlungsfehler unterlaufen wäre, er ausgerechtet Sie als Vorzeigeobjekt für
Assistenten und AiP´ler ausgewählt hätte ?

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