Re: Ansteckungsgefahr?
[ Forum AIDS ]
Geschrieben von Wilfried am 07. Februar 2003 23:26:08:
Als Antwort auf: Re: Ansteckungsgefahr? geschrieben von Strogi am 06. Februar 2003 07:33:00:
> AIDS ist eine künstliche Krankheit, soweit sie mit angeblichen ansteckenden Viren in Verbindung gebracht wird. Der Virus wurde niemals direkt nachgewiesen und für Immunschwächen gibt es eine Reihe von möglichen Ursachen: Drogen, häufig wechselnde Geschlechtspartner, häufiger Analverkehr, zuviel Antibiotika, Umweltgifte, Mangel an Mineralien und Vitaminen etc.Ja, das ist das übliche Gequatsche von HIV/AIDS-Kritik-Theoretikern, die noch nie andere HIV-Positive und AIDS-Kranke kennengelernt haben. Wieso ist häufiger Analverkehr eine Ursache für AIDS? Doch nur, wenn es sich um ungeschützten Analverkehr handelt; dann aber sollte man das auch dazu schreiben. Denn sonst glauben einige Leser auch noch solche Märchen, die unentwegt von Dissidenten verbreitet werden.
Auch häufig wechselnde Geschlechtspartner können kein AIDS bewirken. Aber die mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern verbundenen möglichen vielfältigen Infektionen können zu einer Immunschwäche beitragen und im Einzelfall eine Entwicklung in Richtung AIDS fördern.
Ich habe gerade wieder einen neuen HIV-Patienten, der absolut NICHTS mit Drogen, häufig wechselnden Geschlechtspartnern, noch häufigem Analverkehr, noch zuviel Antibiotika und Umweltgifte zu tun hat. Die einzigen eruierbaren Belastungen sind Arbeits-STREß, zu wenig Erholungspausen, unregelmäßige Ernährung und damit verbunden natürlich einen teilweisen Mangel an Vitaminen und Mineralien. Als weiterer Grund kommt hinzu die Verschleppung von schon lange bekannten Symptomen wie Bronchitis, Husten, Darm- und Hautpilzen und Fieber und etlichen weiteren Symptomen, die alle ihre Ursache auf der dysregulativen Stoffwechselebene haben, die in Folge dann auch zur Immundysregulation führt.
Das alleine hätte den Patienten in wenigen Monaten aus Sicht eines orthodoxen Mediziners in den Zustand von AIDS geführt, was ich hoffentlich noch gerade rechtzeitig verhindern kann. Schon nach einer einzigen Spezial-Biologischen-Cocktail-Infusion vom heutigen Tage trat der zuvor über eine Woche regelmäßige auftretende Schüttelfrost mit hohem Fieber nicht mehr auf. Aber das ist nur ein erster Schritt, dem viele weitere folgen müssen.
Hätte der Patient vor 1 1/2 Jahren auf mich gehört, wäre er nie in den jetzigen Zustand geraten, denn schon damals waren etliche Stoffwechselwwerte dringend behandlungsbedürftig, als der Patient noch keine Symptome hatte. Meinen Voraussagen glaubte er nicht und brach damals die Therapie ab.
Jetzt, wo er die umfangreiche Symptomatik und ihre Folgen deutlich spürt, ist er motiviert etwas zu tun, allerdings für den Preis, daß jetzt erheblich höhere Kosten entstehen und eine weit höheres Complianceund Disziplin seitens des Patienten erforderlich ist. 1/3 der bisher bekannten Stoffwechselwerte sind außer der Norm; einige davon hätten bei Nichtbehandlung in kürzester Zeit in eine opportunistische Infektion und/oder zum Zusammenbruch geführt.
So wie AIDS-Dissidenten mir schon häufig unterstellt haben, daß ich Angst machen würde, so wird, wie auch gerade in diesem Forum, von Dissidenten das undifferenzierte Märchen verbreitet, daß der HIV-Test keine Bedeutung habe.
ER HAT BEDEUTUNG, die offensichtlich Dissidenten schwer nahezubringen ist. Zumindest hat er die Bedeutung, daß er auffordern soll weitere Untersuchungen zur Abklärung der Stoffwechsel- und Immunwerte durchführen zu lassen.> Solange nicht mehrere dieser Ursachen zusammenkommen, (je gesünder du lebst, desto besser natürlich) brauchst du dir relativ wenig Sorgen machen.
Papalapapp. Auch wenn Du es nicht nachvollziehen kannst, selbst gesundes Leben ist absolut KEINE GARANTIE dafür, daß alles in Ordnung ist und sich nicht allmählich ein Zustand entwickelt, der später von Ärzten als AIDS bezeichnet wird. Das ist ja das fatale, daß die meisten Betroffenen warten, bis Symptome auftauchen. Dann aber ist es schon sehr spät und oft nicht mehr möglich das alles mit biologischen Therapien aufzufangen und wird bedeutend teurer.
Eine negative Entwicklung ist lange Zeit vorher anhand diverser Laborwerte feststellbar, die aber in aller Regel von den Ärzten und Schwerpunktärzten NICHT durchgeführt werden. Ärzte arbeiten meistens nach Art "Feuerwehr" Das ist mit ein wesentlicher Grund für die endlose Kostenexplosion im Gesundheitswesen.
Mit einer prophylaktischen und frühzeitigen ganzheitlichen biologischen Spezial-Therapie bei HIV/AIDS-Betroffenen ließen sich Unsummen einsparen. Bis die Verantwortlichen das kapieren, dürfte noch viel Wasser den Rhein runterlaufen!
Gute Nacht allerseits.
[ Forum AIDS ]